Mix Installation für FreeBSD im Jail

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JonDos GmbH dankt www.secure-internet.org für die Erlaubnis, den folgenden Artikel zu publizieren. Wir haben kleine Anpassungen vorgenammen, das Original wurde von www.secure-internet.org bereitgestellt.

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Contents

Installation der Mix-Serversoftware für FreeBSD/Jail

Diese Anleitung beschreibt die Installation des Mix-Servers und zusätzlich nötiger Software für FreeBSD in einem Jail. Wir empfehlen, die zusätzlich nötige Software aus den Ports zu installieren. Der Mehraufwand für das Kompilieren ist gering. Die Ports werden aber gelegentlich schneller aktualisiert als die Packages.

Die Software für den Mix-Server wird als Quellcode bereitgestellt.

Voraussetzungen

Um die Mix-Sourcen zu kompilieren, werden die Bibliotheken OpenSSL (mindestens v.0.9.7) und Xerces-C++ benötigt. Außerdem braucht man einen C++ compiler, automake und subversion. Wir empfehlen, subversion mit deaktiviertem BDB zu kompilieren.

cd /usr/ports/security/openssl && make install clean
cd /usr/ports/textproc/xerces-c2-devel && make install clean
cd /usr/ports/devel/automake19 && make install clean
cd /usr/ports/devel/subversion && make install WITHOUT_BDB=YES && make clean

Für Premium-Mixe werden zusätzlich ein PostgreSQL-Datenbank-Server, der passende Client und die C-Bibliotheken für PostgreSQL Clients benötigt.

cd /usr/ports/databases/postgresql84-client && make install clean
cd /usr/ports/databases/postgresql84-server && make install clean
cd /usr/ports/databases/postgresql-libpq++ && make install clean 


Kompilieren des Quellcodes

Als erstes ist die aktuelle Stable-Version vom Repository auszuchecken. Wir empfehlen, das Verzeichnis /home/mix zu nutzen.

mkdir /home/mix
cd /home/mix
svn checkout https://svn.jondos.de/svn/proxytest/proxytest/branches/stable

Danach ist die Software zu kompilieren und zu installieren:

cd /home/mix/stable
./configure --enable-payment ....
make
make install

Zusätzliche Features freischalten

In Abhängigkeit von den benötigten Funktionen können oder müssen einige zusätzliche Features aktiviert werden

 ./configure --enable-new-channel-encryption --enable-new-flow-control --enable-payment .... ....

Für Premiumdienste ist folgendes Feature unbedingt nötig:

  • --enable-payment Payment-Support aktivieren.


Monitoring des Mix:

  • --enable-server_monitoring Bei Aktivierung dieser Funktion stellt der Mix einen Monitoring Port bereit (üblicherweise Port 8080). Über diesen Port kann man XML-Daten abfragen, die Auskunft über den Status des Mixes und der Kaskade geben. Ein Plug-In zur Einbindung in Nagios findet man in den Sourcen im Verzeichnis misc/nagios.


Threads für Kommunikation mit Infoservices deaktivieren

  • --enable-infoservice-no-threads Wenn der Mix Probleme mit der Kommunikation zu den Infoservices hat, kann man die Threads deaktivieren.


Logging Features für besondere Situationen:

  • --enable-crime-detection Lawful Inspection freischalten. Die Parameter, welche Daten protokolliert werden sollen, können in der Mix-Konfiguration angegeben werden. Aktivieren sie dieses Feature nur, wenn sie durch autorisierte Behörden dazu gezwungen sind. Nur alle Mixe einer Kaskade gemeinsam können den Zusammenhang von aufgerufenem Dienst und Nutzer herstellen.
  • --enable-dataretentionlog Vorratsdatenspeicherung aktivieren. Aktivieren sie dieses Feature nur, wenn sie wirklich der Meinung sind, im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung loggen zu müssen. Die JonDos GmbH rät allen Betreibern, keine Daten im Rahmen der VDS zu erheben.

Weitere Features:

  • --enable-bandwidth-limitation Begrenzung der Bandbreite einer Kaskade, kann nur durch den letzten Mix einer Kaksade realisiert werden.

System User Account für den Mix Server anlegen

Es ist keine gute Idee, den Mix mit root-Rechten laufen zu lassen. Legen sie einen System User an, wir empfahlen den Naman mix. Dieser Account ist in der Mix-Konfiguration anzugeben. Der Mix-Server wird nach dem Start zu dieser UID wechseln.

Anlegen eines System User Account mit useradd:

adduser --quiet --system --disabled-password --shell=/bin/false --group mix


Verzeichnis für Logdaten anlegen

Das Verzeichnis der Logdaten und der Name der Logdateien kann in der Mix-Konfiguration angegeben werden. Auch die maximale Größe der Logdateien kann in der Konfiguration angegeben werden. Es ist keine zusätzliche Rotation der Logdateien nötig. Der Mix kümmert sich selbst darum.

Anlegen des Logverzeichnisses:

mkdir /var/log/mix
chown mix:adm /var/log/mix
chmod 0750 /var/log/mix


Start des Mix-Servers

Es ist eine Konfiguration für den Mix zu erstellen. Üblicherweise wird diese Konfiguration im Verzeichnis /etc/mix unter dem Namen config.xml gespeichert. Anschließend startet man den Mix-Server.

Wenn die CSH genutzt wird (FreeBSD default):

limit descriptors 32768
mix -c /path/to/config.xml

Wenn die Bash bevorzugt wird:

ulimit -HSn 32768
mix -c /path/to/config.xml

Nach dem Start wird der Mix-Server zu der UID wechseln, die in der Mixconfig-Datei angegeben wurde.


Update der Mix-Software

Wie andere Software auch wird der Mix gelegentlich aktualisiert. Neue Features kommen hinzu, Bugs werden beseitigt. Updates werden auf der JonDos Operator Mailingliste angekündigt. Um die Software zu aktualisieren sind folgende Schritte nötig:

cd /home/mix/stable
make distclean
svn update
./configure --enable-server_monitoring --enable-payment .... ....
make
make install

Danach kann der Mix neu gestartet werden.

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