Die von uns angebotene Software ist kostenlos und quelloffen. Einige der damit erreichbaren JonDonym-Dienste sind ebenfalls kostenlos. Die qualitativ besseren Premiumdienste können allerdings nur gegen eine Gebühr genutzt werden.
Abhängig von Ihrer gewählten Bezahlmethode erfolgt die Bezahlung im JonDo oder mit traditionellen Mitteln (z.B. über eine Bank). Aber um dies tun zu können, müssen Sie zunächst ein Konto im JonDo erstellen und den Instruktionen folgen.
Die Bezahlung erfolgt ausschließlich über das Programm JonDo. Wenn Sie dort einen Bezahlvorgang auslösen, können Sie unter verschiedenen Bezahlverfahren auswählen und werden automatisch zur richtigen Seite weitergeleitet.
Das geht direkt über das Programm JonDo. Wenn Sie sich mit einem Premiumdienst verbinden, oder wenn Sie ein Einmal-Konto anlegen, werden Sie durch einen Aufladedialog geführt, der Ihnen die Tarife zur Auswahl stellt. Um eine für Sie optimale Auswahl aus den vorhandenen Tarifen treffen zu können, finden Sie weitergehende Informationen hier.
Ja, aber derzeit sind Kartenzahlungen nur indirekt über die Bezahlmethode PayPal möglich.
Ja, paysafecard erlaubt die Kombination von bis zu zehn paysafecards zu einer Zahlung.
Normalerweise werden PayPal-Zahlungen sofort oder nach wenigen Minuten verbucht. In manchen Fällen verzögert PayPal eine Zahlung um ein bis drei Tage. Dies liegt an einem automatischen Betrugserkennungs-mechanismus von PayPal, der nicht immer zufriedenstellend funktioniert.
Leider meldet uns PayPal solche Zahlungen erst nach Abschluss der Überprüfung. Erst dann kann Ihr JonDonym-Konto ativiert werden. Sie können die Überprüfung beschleunigen, indem Sie eine Nachricht an PayPal senden, dass Ihre Zahlung an uns erwünscht war und keinen Betrugsfall darstellt.
JonDonym-Konten können nur temporär, d.h. auf Zeit, und nur mit einem einzigen Tarif genutzt werden. Wenn der Tarif ausgelaufen ist, ist auch das Konto nicht mehr nutzbar. Dies verhindert dass JonDos oder Dritte Nutzer langfristig an Ihren Konten wiedererkennen und das verbrauchte Datenvolumen aufrechnen können.
Die Abrechnung von JonDonym erfolgt volumenbasiert. Wenn Sie surfen, senden bzw. emfangen Sie jeweils Datenvolumen, und bezahlen die Betreiber von JonDonym-Diensten automatisch mit dem Datenvolumen in Ihrem Konto.
Die Bezahlung per Volumen an die Betreiber erfolgt grundsätzlich im Voraus, da ansonsten geschickte Hacker kostenfrei auf JonDonym-Diensten surfen könnten. Auf jedem Premiumdienst, mit dem Sie sich einmal verbunden haben, führt Ihr JonDo deshalb jeweils ein Mini-Guthabenkonto von bis zu 3 MByte. Dieses Mini-Guthaben wird bei jeder neuen Verbindung zu demselben Dienst auf 3 MByte aufgefüllt.
Aus dem Anlegen eines Kontos und dem Auswählen eines Tarifs entstehen Ihnen keinerlei Verpflichtungen. Konten, für die keine Zahlung eingeht, werden bei uns automatisch nach einiger Zeit gelöscht. Erst wenn Sie uns Geld senden, entsteht ein wirksamer Kaufvertrag.
Sie verwenden vielleicht die Beta-Version von JonDo, und nicht die stabile Version, und haben eine Verbindung zum Testmix hergestellt. Für diesen benötigen Sie ein separates Konto, das jedoch kostenlos angelegt werden kann. Der Bezahlvorgang sieht genauso aus wie bei den normalen Premiumdiensten, damit der Test unter realistischen Bedingungen durchgeführt wird. Sollte Sie das beschriebene Verhalten stören, können Sie den Testmix in JonDo jederzeit sperren oder alternativ die stabile Version verwenden.
Ein anderer Grund könnte darin liegen, dass Ihr aktuelles Konto leer oder abgelaufen ist. Sie können ein Konto nur einmal benutzen.
Grundsätzlich wird nur das abgebucht, was Sie wirklich an verschlüsselten Daten übertragen. Jeder Mixkaskadendienst verlangt allerdings 3 MB im Voraus als Bezahlung. Surft man einige Zeit auf dieser Kaskade wird dieses vorausbezahlte Volumen immer wieder auf 3 MB "aufgefüllt", auch wenn man die Verbindung zwischendurch trennt und wieder neu aufbaut. Diese Vorausbezahlung ist jeweils notwendig, um eine kostenlose Nutzung der Mixdienste technisch zuverlässig zu verhindern.
Wenn Sie Datenverkehr bemerken, der nicht von Ihnen zu stammen scheint, kann es sein, dass JonDo keine direkte Verbindung zu InfoServices oder einer Bezahlinstanz herstellen kann, z.B. weil eine Firewall dies blockiert. Dann versucht JonDo, diese wichtigen Dienste über die anonyme Verbindung zu erreichen, was täglich einige wenige MB an Datenverkehr ausmachen kann. Man kann dieses Verhalten aber in den erweiterten Einstellungen zu InfoService und Bezahlinstanz jederzeit selbst blockieren, blockiert damit eventuell aber auch diese Dienste.
Alles andere, was sonst an Daten übertragen wird, kommt durch externe Programme zustande, nicht durch JonDo. Auch der eigene Webbrowser kann ein solch unerwartetes Übertragungsverhalten zeigen, z.B. durch die Aktualisierung von RSS-Feeds, von bestimtmen Erweiterungen und vom Browser selbst.
Nein, wir wollen keinerlei persönliche Daten von Ihnen, nicht einmal Ihren Namen. Uns genügt jeweils die JonDonym-Transaktionsnummer und das Geld, um die Bezahlung abzuschließen. Abhängig vom von Ihnen gewählten Bezahlverfahren kann es jedoch sein, dass der Bezahldienstleister solche Daten von Ihnen fordert und bei sich speichert. Wir bieten jedoch auch vollständig anonyme Bezahlverfahren an.
Unsere offizielle Unterstützung für E-Gold wurde eingestellt, die wir darüber keine nennenswerten Umsätze erzielten, und außerdem Probleme mit undurchsichtigen Kontolimits und zeitweisen Sperren bekamen.
JonDonym ist ein Entwicklungszweig des AN.ON Projektes. Und JAP ist der Vorläufer von JonDo, der Clientsoftware, die Nutzer mit dem JonDonym/AN.ON Mixnetzwerk verbindet. JonDos ist die Firma, die aktiv JonDo entwickelt und als Abrechnungsinstanz zwischen Nutzern und Mixbetreibern fungiert. JonDonauten sind diejenigen, die anonym über da JonDonym-Netzwerk surfen.
Vom Anonymisierungsdienst werden bis auf folgende Ausnahmen keine Log-Dateien geführt:
Einfach ausgedrückt, ja. Die Strafverfolgung erfordert gegen jeden Betreiber in einer Mixkaskade rechtsgültige Überwachungsbeschlüsse und, für Beschlüsse über Daten aus der Vergangenheit, Gesetze zur Vorratsdatenspeicherung.
Ja. Die Webseite hat mit dem Dienst nichts zu tun, außer dass dort Downloads der Programme und Links zu einem Forum und zur Hilfe angeboten werden. Sowohl Downloads als auch die Hilfe sind aber auch ohne Registrierung nutzbar. Für die Anmeldung in unserem Forum benötigen Sie lediglich eine Wegwerf-E-Mail-Adresse.
Prinzipiell kann jeder Dienst zum staatlichen Überwachungsdienst werden. Deshalb sind Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Vertrauenswürdigkeit der Funktionsweise und des Betriebs aus Nutzersicht unerlässlich.
Da es beim Mixkonzept keine zentrale Instanz gibt, müssen für eine Überwachung stets alle beteiligten Mixe an der Enttarnung von Verbindungen mitwirken. Insofern wird jegliche Überwachung der Internetnutzer, also auch die staatliche, durch JonDonym nicht einfacher, sondern erheblich schwerer.
Im Gegensatz zu allen anderen Anonymisierungsdiensten (z.B. Tor und I2P) kann nicht einmal der letzte Mix (der Ausgangsserver ins "normale" Internet) die Zugriffe eines Nutzers auf der Netzwerkebene verfolgen. Jede Internetanfrage wird einzeln anonymisiert und kann keinem bestimmten Nutzer zugeordnet werden, sofern Ihre Browserkonfiguration korrekt ist (z.B. wenn Sie JonDoFox benutzen).
Natürlich wecken besonders Anonymisierer das Interesse an Überwachung. Wir sind uns durchaus im Klaren darüber, dass gerade für die Benutzer von Anonymisierungsdiensten die unbeobachtbare Nutzung des Internet besonders wichtig ist. Die Technik von JonDonym wird daher immer unter dem Aspekt einer hohen Schutzwirkung und verteilten Kontrolle weiterentwickelt.
Nein, nur die Daten, die sie über für JonDo konfigurierte Anwendungen, z.B. Ihren Webbrowser, schicken, sind verschlüsselt.
Typischerweise nein, denn um eine solche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu erreichen, müsste auch der angefragte Webserver Verschlüsselung (HTTPS/SSL) unterstützen. Leider unterstützen dies die meisten Webseiten gerade nicht. Lediglich zwischen JonDo und den Servern des Dienstes JonDonym wird immer ein verschlüsselter Kanal aufgebaut. Ein Beobachter zwischen dem letzten JonDonym-Mix und der Webseite kann also typischerweise die übertragenen Daten im Klartext lesen.
JonDo-Versionen kleiner als 00.11.001 können leider kein automatisches Update in Verzeichnissen durchführen, die von Ihrem Betriebssystem geschützt werden. Lösung: Installieren Sie JonDo komplett neu.
Praktisch immer ist die Ursache für dieses Problem eine Personal Firewall auf Ihrem Rechner (Kaspersky, ZoneAlarm,...), welche die Verbindungen von JonDo blockiert. Bitte schalten Sie JonDo in der Firewall frei oder schalten Sie die Firewall ab.
Falls Sie einen Zwangsproxy verwenden, prüfen Sie bitte in den Netzwerkeinstellungen von JonDo, ob dort die richtige Adresse und gegebenenfalls der richtige Login-Name für den Zwangsproxy gesetzt sind. Falls die Einstellungen richtig sind, blockiert eventuell Ihr Proxy-Betreiber die Verbindung zu JonDonym.
Denkbar ist auch, dass Ihr Provider oder Netzwerkadministrator die Verbindung von JonDo blockiert. Fragen Sie Ihren Administrator danach, oder wechseln Sie Ihren Provider, um das Problem zu lösen.
Es könnte auch sein, dass Ihre JonDo-Version veraltet ist. Aktualisieren Sie in diesem Fall bitte auf die neueste Version.
Wenn Sie mehrere Java-Versionen auf Ihrem Linux-System installiert haben, können Sie mit folgendem Befehl zwischen diesen wechseln:
sudo update-alternatives --config java
Das Start-Script jondo im Paket für Debian/Ubuntu aus unserem Software Repository wählt automatisch ein passendes Java (OpenJDK oder Sun). Wenn sie das Paket installiert haben, müssen sie keine Alternatives konfigurieren.
Sie müssen die Einstellungen in Ihrem Webbrowser umgekehrt zur Installation zurücksetzen. Bei manchen Webbrowsern, z.B. beim Internet Explorer oder bei Safari, wirken sich diese Einstellungen sogar auf das ganze System aus, so dass auch andere Anwendungen unter Umständen erst wieder funktionieren, wenn Sie diese Einstellungen zurückgesetzt haben.
Kaspersky Internet Security hat einen sogenannten "Realtime-Modus" welcher die Internetverbindugn von JonDo blockiert. Bitte deaktivieren Sie diesen Modus.
Bitte prüfen Sie zunächst unter Einstellungen->Erscheinungsbild, ob Sie JonDo richtig konfiguriert bzw. mit dem richtigen Parameter gestartet haben (eines von beiden genügt). Um JonDo in den Systray minimieren zu können, muss die Datei japdll.dll im Ausführungsverzeichnis vorhanden sein. Nomalerweise legt der Windows-Installer diese Datei genau ins gleiche Verzeichnis wie die JAP.jar, und passt auch die Windows-Verknüpfungen korrekt an. Sollte dies nicht der Fall sein, so kopieren Sie diese Datei selbst in ihr JonDo-Verzeichnis, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Verknüpfung zu JonDo (oder legen sie diese neu an) und editieren Sie die Windows-Verknüpfung wie folgt:
Ziel: <Pfad zu JonDo>\jap.exe
Ausführen in: <Pfad zu JAP.jar>
Ersetzen Sie dabei <Pfad zu JonDo> durch den Pfad, in dem die JAP.jar und die japdll.dll liegen, unter Windows typischerweise:
C:\Programme\JonDo
Nein, JonDo ändert nichts an Ihrem System. Sofern Sie nicht zusätzlich den JonDoFox verwenden, müssen Sie allerdings selbst einige kleine Änderungen an Ihrem Browser durchführen, damit JonDo korrekt arbeitet. Wir haben dafür Anleitungen in der Hilfe vorbereitet, die Sie hier abrufen können. Informieren Sie sich bitte auch über die mit JonDo nutzbaren Anwendungen.
Der Internet Explorer ist aufgrund seiner engen Verbindung zum Betriebssystem und zahlreicher gefährlicher Plugins und Funktionen generell nicht zum anonymen Surfen geeignet. Technisch bedingt kann es keinem Anonymisierungsdienst gelingen, diese Schwächen ganz auszugleichen. Wer sich anonym im Web bewegen will, sollte JonDo in Verbindung mit einem betriebssystemunabhängigen Browser einsetzen, wie Firefox oder Opera. Für beste Anonymität empfehlen wir allerdings den Einsatz unseres sicherheitsoptimierten Firefox-Profils JonDoFox.
Sie müssen sich zunächst noch die dazugehörige Signatur und unseren Schlüssel herunterladen.
Als nächstes importieren Sie den Schlüssel. Wechseln Sie dazu in das Verzeichnis, in dem der Schlüssel liegt. Wenn Sie GnuPG benutzen, geben Sie auf der Befehlszeile
gpg2 --import JonDos_GmbH.asc
ein. Überprüfen Sie nun den Fingerprint des importierten Schlüssels mit
gpg2 --fingerprint JonDos
Der Schlüssel mit der uid JonDos GmbH muss den Fingerprint 1866 F973 8C97 A3D6 56A4 E142 F510 0840 F130 5880 besitzen.
Wenn Sie es noch nicht getan haben, dann wechseln Sie nun in das Verzeichnis, in dem sich die Signatur (JonDoSetup.paf.exe.asc) und die heruntergeladene JonDo-Datei befinden. Tippen Sie nun die folgende Befehlszeile ein:
gpg2 --verify JonDoSetup.paf.exe.asc JonDoSetup.paf.exe
Wenn eine Meldung der Form "Korrekte Unterschrift von 'JonDos GmbH' ..." erscheint, ist die JonDo-Datei korrekt signiert wurden.
Hinweis: Nutzer anderer Betriebsssyteme und/oder anderer Verschlüsselungstools müssen die Befehle entsprechend modifizieren. Gleiches gilt für das Testen anderer von uns signierter Dateien.
Die Schnellstartleiste ist in Windows 7 obsolet. Aus Kompatibilitätsgründen gibt es dennoch einen entsprechenden Ordner, in dem alte Icons gespeichert sind. Wenn Sie die Schnellstartleiste in Ihre Taskleiste integrieren wollen, gehen Sie wie folgt vor:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Taskleiste und wählen Sie "Symbolleiste" -> "Neue Symbolleiste..." aus.
Danach öffnet sich ein Fenster, in dem Sie den Ordner mit den Schnellstarticons auswählen müssen.
Klicken Sie dazu auf das Laufwerk, welches Ihr Nutzerkonto enthält (in der Regel C:\). Danach wählen Sie "Dokumente und Einstellungen" -> Ihren Benutzernamen -> "Anwendungsdaten" (dies ist versteckt und muss von Ihnen erst sichtbar gemacht werden) -> "Roaming" -> "Microsoft" -> "Internet Explorer" -> "Quick Launch" aus und klicken Sie auf "Ordner auswählen".
Die Schnellstartleiste wird nun in Ihre Taskleiste integriert und Sie können JonDo von dort aus starten.
Prüfen Sie bitte zunächst, ob der von Ihnen gewählte Dienst funktionsfähig ist, indem Sie die in JonDo angezeigten Performancedaten betrachten. Für Premiumdienste sind Antwortzeiten kleiner oder gleich 1000ms und Geschwindigkeiten größer oder gleich 750 kbit/s normal.
Sind die Performancedaten des von Ihnen gewählten Dienstes in Ordnung, so behindert vermutlich eine lokal bei Ihnen installierte Personal Firewall oder ein Virenscanner die Verbindung von JonDo. Schalten Sie testweise einmal beide Programme komplett aus und starten Sie JonDo neu.
Wenn die Verbindung danach einwandfrei funktioniert, konsultieren Sie bitte die Anleitung bzw. den Support Ihres Antiviren- bzw. Firewall-Herstellers um den Fehler zu beheben.
Bei manchen Nutzern treten solche Probleme im Zusammenhang mit dem Internet Explorer auf. Teilweise funktioniert die Verbindung erst nach etwa 20 Minuten einwandfrei. Die Lösung dazu ist einfach: Benutzen Sie nicht den - langsamen und unsicheren - Internet Explorer, sondern JonDoFox.
Stimmt, Anonymität im Netz funktioniert nicht ohne starke Verschlüsselung. Deshalb wird der JonDonym-Datenverkehr gleich mehrfach verschlüsselt, und zwar vom JonDo zu jedem einzelnen Mix in einer Mixkaskade. Dadurch können weder Provider noch Lauscher im WLAN sehen, wohin man surft.
Zusätzlich enthält der verschlüsselte Datenverkehr noch ein spezielles Padding (Füll-Pakete). Dies verhindert, dass ein Beobachter, wie es beispielsweise in VPN-Systemen möglich ist, aufgrund von Mustern im Datenverkehr die aufgerufenen Seiten erraten kann.
Diese Meldung kann getrost ignoriert werden. Da teilweise mehrere hundert Menschen über JonDonym surfen, sind immer wieder einige dabei, welche automatisierte Suchprogramme über Google laufen lassen. Dies wird von Google nicht toleriert und der Zugriff über JonDonym wird kurzzeitig gesperrt. Dieses Problem tritt bei den kostenfreien Kaskaden häufiger auf, als bei Premium-Diensten. Auch andere Anonymisierungsdienste wie Tor sind davon betroffen.
Leider kann es einige Zeit dauern, bis Google die Suche wieder freischaltet. Manchmal hilft es, in JonDo auf einen anderen JonDonym-Dienst zu wechseln. Alternativ kann man auch einen anderen Suchdienst verwenden, etwa Ixquick oder Bing.
Ja, allerdings nur mit Ausgangs-Mixen die in den U.S.A. stehen. Ansonsten geht es noch indirekt über einen Webproxy: Man gibt die gewünschte Adresse in ein Webformular ein, und die entsprechende Webseite wird dann über den Webproxy in den Browser geladen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass viele dieser Webproxies Nutzerdaten ausspionieren (Passwörter, Kreditkartendaten). Man sollte sie also nur benutzen, wenn es unbedingt notwendig ist und wenn keine Daten übertragen werden, die geheim bleiben sollen.
Solche Firewall-Tests im Web testen nicht den eigenen Rechner, sondern den jeweils letzten Server des Anonymisierungsdienstes, da man mit dessen IP-Adresse im Netz unterwegs ist. Solange man anonym surft, sind diese Tests also nutzlos.
Installieren Sie sich die neueste JonDoPortable-Version. Mit dem JonDoFox-Profil 2.6.2 haben wir den Namen der ausführbaren Datei und des Verzeichnisses, in dem sich JonDoFoxPortable befindet, geändert. Damit dies von JonDoPortable erkannt wird, musste die JonDoPortable.exe auch erneuert werden.
Nein. Weder JAP, der Vorgänger von JonDo, noch JonDo selbst enthielten jemals eine solche Funktion. Davon können sich Experten durch die Analyse des Quellcodes überzeugen.
Lediglich die Serverkomponente des Systems (Mix), zu der man sich mittels JonDo verbindet, enthält aus rechtlichen Gründen die Möglichkeit, einzelne Verbindungen zu überwachen. Das funktioiniert jedoch nur, wenn alle Mixbetreiber einer Kaskade dazu gezwungen werden. Wir empfehlen deshalb, immer JonDonym-Dienste mit zwei oder drei Mixen zu wählen, möglichst auch mit internationalen Mixen und Betreibern, und keine Einzelmixe, wie den Dienst "Dresden". Einzelne Mixe sind, ähnlich wie klassische Proxies oder VPN-Dienste, relativ leicht zu überwachen.
