Des-para-wohl-miss-information; oder: wo ist sie denn?

Wie man im täglichen Leben anonym bleibt. Diskussion und Erfahrungsaustausch.
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xg27
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Des-para-wohl-miss-information; oder: wo ist sie denn?

Post by xg27 » Tue Dec 27, 2016 19:29

>https://privacy-handbuch.de/
Aus den News gesammelt:

Fake News und Medienkompetenz (26. Dezember 2016)
Es gibt Fake News, immer wieder neu. Mit ein bisschen Medienkompetenz kann man die Fakes aber leicht erkennen. Derzeit kursiert z.B. die Fake News, dass die syrische Armee mehrere hochrangige NATO-Offiziere in Ost-Allepo gefangen genommen haben soll, die dort die Rebellen bzw. Terroristen direkt unterstützt haben sollen.

Als Quelle für diese Fake News wird immer wieder der Nachrichtenkanal RussiaToday genannt und auf das Video Syrischer UN-Botschafter nennt die Namen der gefangenen NATO-Offiziere bei Youtube verwiesen, das angeblich von RT.com stammen soll.

ABER: Man findet das Video nicht im Youtube Channel von RT.com, das RT-Logo im Video ist amateurhaft in das Video hinein montiert und hat durch die Video Kompression die grafische Sruktur verloren, der Hintergrund ist echt unprofessionell ausgeleuchtet...


Abwehrzentrum gegen Desinformation (23. Dezember 2016)
Nach dem Terror-Abwehrzentrum und dem Cyber-Abwehrzentrum bekommen wir jetzt ein Abwehrzentrum gegen Desinformation. Bundesinnenminister de Maizière meldet einen erheblichen Personalbedarf an.
Wird dieses Abwehrzentrum gegen Desinformation uns dann auch vor unserer eigenen Dummheit schuetzen?


Wohl kaum, solange die Meisten von uns ihr Recht auf Dummheit als unverhandelbares Grundrecht betrachten....

Whow - das ist schon sehr nah am "Ministerium für Wahrheit", abgekürzt: "Mini-Wahr".
Na, dann doch lieber Minifree!

>minifree.org

Anis
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Re: Des-para-wohl-miss-information; oder: wo ist sie denn?

Post by Anis » Tue Dec 27, 2016 22:55

test your Medienkompetenz
Fake News?

Anis Amri narrte die Behörden fast bis zum Schluss. Erst im Grossraum Mailand geriet er per Zufall in eine Kontrolle, eröffnete das Feuer auf Polizisten und wurde schliesslich getötet. Davor hatte der meistgesuchte Mann Europas mehr als 1200 Kilometer quer über den Kontinent zurückgelegt – alles unter dem Radar der Behörden.

Die Details, wie es der tunesische Terrorist schaffte, unbemerkt so weit zu reisen, sind noch nicht bekannt. Langsam zeigt sich aber, welchen Bezug er zur Schweiz hatte. Sein Bruder Walid Amri sagt der SonntagsZeitung, Anis sei ein bis zwei Wochen in der Schweiz gewesen. Das war im Mai 2015 – kurz bevor der spätere Terrorist nach Freiburg im Breisgau weiterreiste. Aus der Schweiz habe er nur selten Nachrichten geschickt, sagt Walid Amri. Anis rief aber seine Schwester Newja an und teilte ihr mit, dass er nicht länger in der Schweiz bleiben könne. Er habe hier keinen Job gefunden – vor allem aber habe er in der Schweiz Angst vor den Polizeikontrollen gehabt, sagt seine Schwester gegenüber dieser Zeitung.

Bei der Rückreise in die Schweiz geschnappt

Ein Jahr später wollte der Tunesier nochmals in die Schweiz – im Gepäck hatte er zwei gefälschte Pässe. Mittlerweile galt er als ­«islamistischer Gefährder». Amri sass in einem Fernbus – wohl einem Flixbus – aus Deutschland Richtung Zürich. Das schreibt die «New York Times» unter Berufung auf Aussagen von Amris Familie. Eine Sprecherin des Münchner Busunternehmens will dies nicht bestätigen. Sie schreibt bloss: Fahrgäste, die eine grenzüberschreitende Verbindung buchten, müssten einen Ausweis bei sich tragen.

Tatsächlich wurde Anis Amri exakt an diesem Tag geschnappt. Beamte der deutschen Bundespolizei kontrollierten die Buspassagiere in Friedrichshafen und verhafteten ihn. Die Haft sollte zur «Sicherung der Abschiebung» nach Tunesien dienen. Doch weil sein Heimatland sich weigerte, Papiere auszustellen, musste Amri nach kurzer Zeit wieder freigelassen werden. An einem Samstag verhaftet, war er am Montag bereits wieder frei.

In der Schweiz wurde Anis Amri nie registriert

Doch was wollte Amri in der Schweiz? «Dazu haben wir den Verhafteten nicht befragt», sagt der zuständige Ravensburger Amtsgerichtsleiter Matthias Grewe. «Das Ziel seiner Reise war für uns nicht entscheidend.» Ob er allein reiste, konnte Grewe nicht beantworten. Weder die Stadt- noch die Kantonspolizei Zürich haben den Terroristen registriert.

[abgelegt unter vps (voll pralles staatsversagen9] Huuharharharha!

xg27
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Re: Des-para-wohl-miss-information; oder: wo ist sie denn?

Post by xg27 » Wed Dec 28, 2016 1:40

Und:

Der Taeter wurde als islamistischer Gefaehrder ueberwacht, aber die Observiehrung ein paar Monate vor der Tat ausgesetzt. Wie oft haben wir das jetzt schon gehoehrt?




Leid tut einem dabei die ganz normale Polizei; die haben immer den part, sich danach als inkompetente Idioten darzustellen.

Und wenn mal einer draufgeht dabei dann ist das eben ein Kollateralschaden.



"The more of us speak up the safer we will be."

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