Vorschlag: Flexibles Abrechnungsmodell

Fragen zur Organisation, spezielle technische Fragen zum Dienst,
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rotbart2
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Vorschlag: Flexibles Abrechnungsmodell

Post by rotbart2 » Thu Mar 21, 2013 18:40

Die größte Schwäche von JondoFox sind die vergleichsweise hohen Preise. Ich würde mir wünschen, dass hier etwas fairer abgerechnet wird. Der effektive Preis sollte sich orientieren an der Länge der verwendeten Mix-Kaskade. Offensichtlich werden bei der Nutzung eine 3er-Kaskade sehr viel mehr Ressourcen verwendet als bei einer 2er- oder 1er-Kaskade.

Wer auf absolute Sicherheit besteht und bevorzugt 3er-Kaskaden nutzt, der sollte bereit sein mehr dafür zu zahlen. Umgekehrt sollte man nicht so viel bezahlen müssen, wenn man sich mit weniger zufrieden gibt.

Ein einfaches flexibles Abrechnungsmodell könnte jedes Byte pro Mix-Kaskade abrechnen. Wenn man also 1 Byte durch 3 Mix-Kaskaden schickt, so werden 3 Bytes des Traffic-Volumens verbraucht.

=> Es wird nur das bezahlt, was genutzt wird.

Ich bin mir sicher, dass damit viele neue Kunden gewonnen werden können. Außerdem sollte sich das Angebot der Kaskaden diversifizieren: Es würde bspw. sicherlich mehr 1er-Kaskaden geben, weil diese für Kunden sehr viel attraktiver werden würden.

Danke und viele Grüße,
rotbart

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Ochnö
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Re: Vorschlag: Flexibles Abrechnungsmodell

Post by Ochnö » Fri Mar 22, 2013 9:32

rotbart2 wrote:Die größte Schwäche von JondoFox sind die vergleichsweise hohen Preise. Ich würde mir wünschen, dass hier etwas fairer abgerechnet wird. Der effektive Preis sollte sich orientieren an der Länge der verwendeten Mix-Kaskade. Offensichtlich werden bei der Nutzung eine 3er-Kaskade sehr viel mehr Ressourcen verwendet als bei einer 2er- oder 1er-Kaskade.
Hoch in Bezug auf was?
Fair\Unfair?Hast Du jemals ein eigenes Untenehmen,speziell im Internet betrieben?
https://shop.anonymous-proxy-servers.ne ... nt?lang=de

Orientieren an der Laenge der Kaskade?
Wo wird ist dies nicht so?
Es gibt keine pay service Kaskaden\Mixe mit 2 oder gar nur einem mix!
Btw.1er-"kaskaden"gibt es nicht,das ist ein Mix.Fuer eine "Kaskade"braucht es wenigstens 2!
ALLE 2er Kaskaden und die Mixe[Experimental] sind FREI!:
https://www.anonym-surfen.de/status/
Wer auf absolute Sicherheit besteht und bevorzugt 3er-Kaskaden nutzt, der sollte bereit sein mehr dafür zu zahlen. Umgekehrt sollte man nicht so viel bezahlen müssen, wenn man sich mit weniger zufrieden gibt.
"Absolute Sicherheit"gibt es nicht-selbst bei Benutzung der pay services und dem JonDoFox oder JonDo Browser.Der user kann immer noch Fehler begehen.
Im uebrigen ist deine"Forderung"bereits verwirklicht-NUR die pay service user zahlen und die user der free services sogar gar nichts!D.h. die pay service user zahlen fuer die free service user mit!
Ein einfaches flexibles Abrechnungsmodell könnte jedes Byte pro Mix-Kaskade abrechnen. Wenn man also 1 Byte durch 3 Mix-Kaskaden schickt, so werden 3 Bytes des Traffic-Volumens verbraucht.

=> Es wird nur das bezahlt, was genutzt wird.
Du bezahlst bei JonDonym nur das was du nutzt(okay-pay service user zahlen fuer free service user mit)-oder was ist deine Idee?
JonDonym ist immer offen fuer Vorschlaege was Tarife und deren Gestaltung angeht.Passt also ein packet fuer einige nicht so recht und man bittet um ein angebot fuer mehr\weniger MB und andere Laufzeiten,Bezahlungsstueckelung-hat es da immer ein Entgegenkommen gegeben.
Ich bin mir sicher, dass damit viele neue Kunden gewonnen werden können. Außerdem sollte sich das Angebot der Kaskaden diversifizieren: Es würde bspw. sicherlich mehr 1er-Kaskaden geben, weil diese für Kunden sehr viel attraktiver werden würden.

Danke und viele Grüße,
rotbart
Sorry,da bin ich skeptisch.In Deutschland "wollen wir"immer alles umsonst.
Wenn jemand bezahlt,dann eher fuer ein VPN,das zwar voellig sinnfrei ist(nichts ist mit anon)-aber das ist ja "billiger"und soo schnell...

cane

Re: Vorschlag: Flexibles Abrechnungsmodell

Post by cane » Fri Mar 22, 2013 13:27

Die größte Schwäche von JondoFox sind die vergleichsweise hohen Preise.
Diese Aussage hält meiner Meinung nach einem konkreten Vergleich mit VPN Diensten nicht stand. PerfectPrivacy bietet eine Flat-Rate mit 100 GB pro Monat für 25 Euro. Selbst bei intensiver Nutzung braucht man für Surfen, E-Mail, Chats usw. nur 2-4 GB für Monat. (Ich bin "Onliner" und jage alles durch JonDonym, 5GB habe ich noch nie in einem Monat verbraucht.) Die Kosten für JonDonym liegen damit für die allermeisten Nutzer unter den Kosten für einige kommerzielle VPNs.

Außerdem kann man gelegentlich auch kostenfreie Dienste zum Surfen nutzen, um Geld zu sparen.

Die volumenbasierte Abrechnung ist in erster Linie ein psychologischer Nachteil. Die Nutzer schielen ständig auf den verbrauchten Traffic und müssen immer wieder neue Guthaben kaufen. Wenn man für ein VPN eine Flatrate monatlich automatisch abbuchen lässt, dann ist der Geldabfluss viel weniger im Bewustsein präsent.

Es gibt einige VPN-Anbieter, die mit Kampfpreise im untersten Bereich neue Kunden gewinnen wollen. Cyberghost bspw. hat seine Preise halbiert und auf 5 Euro pro Monat gesenkt. In diesem Preiskampf wollen und können wir nicht mitmachen, da wir u.a. durch Softwareentwicklung für den Browser viel höhere Nebenkosten haben als Billiglösungen, die nur die IP-Adresse verstecken wollen. Der Vergleich mit VPN-Anbietern ist meiner Ansicht nach generell unfair gegenüber JonDonym, da die Qualität der angebotenen Leistungen nicht vergleichbar sind.
Ein einfaches flexibles Abrechnungsmodell könnte jedes Byte pro Mix-Kaskade abrechnen. Wenn man also 1 Byte durch 3 Mix-Kaskaden schickt, so werden 3 Bytes des Traffic-Volumens verbraucht.
Wir haben ein ähnliches Modell als sogenante "Eco-Kaskaden" vor 1-2 Jahren diskutiert und wieder verworfen. Die Abrechnung wird dadurch für viele Nutzer intransparent. Außerdem wird die Nutzergruppe benachteiligt, die wirklich 3 Kasakden für hohe Anonymität nutzen möchte, da die Anonymitätsgruppe weiter verkleinert wird.

Bei einer faire Kalkulation kann man nicht davon ausgehen, dass man für 2er-Kaskaden nur 2/3 des Preises zahlt. Man nutzt neben den Mix-Kaskaden auch Dienste mit festen Kosten (Infoservices, Bezahlinstanz, Softwareentwicklung für JonDo und JonDoFox).

Eine faire Kalkulation kann also nur geringe Preisnachlässe für 2er-Kaskaden gewähren. Wenn man mal grob davon ausgeht, dass nur 1/3 der Einnahmen aus den Premium-Diensten für Traffic aufgewendet werden und man mit 2er-Kaskaden von diesem Anteil 1/3 sparen könnte, dann könnten wir für die Nutzung von 2er-Kaskaden nur ca. 10% Preisnachlass bieten. Das ist uninteressant - oder? Anderenfalls müssten wir die Nutzer von 3er Kaskaden zusätzlich mit allgemeinen Kosten belasten und die Preise für 3er-Kaskaden erhöhen.

ALLE 2er Kaskaden und die Mixe[Experimental] sind FREI!
2er-Kaskaden sind zwar kostenfrei nutzbar, aber auch sehr eingeschränkt. "rotbart" wünscht sich wahrscheinlich full-featured 2er-Kaskaden und wäre bereit, dafür auch ein bischen zu bezahlen.
Btw.1er-"kaskaden"gibt es nicht
Doch, die Dresdner Kasakde und die JonDos Kaskade sind praktisch 1er-Kaskaden. Es sind zwar 2 bzw. 3 Mix-Prozesse, die aber auf einem Server laufen. Wenn man die Interna mal vernachlässigt und nur den Eingangs- und Ausgangstraffic betrachtet, sind es praktisch 1er Kaskaden. (Aber es sind nur Testkaskaden!)

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Ochnö
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Re: Vorschlag: Flexibles Abrechnungsmodell

Post by Ochnö » Sat Mar 23, 2013 8:24

Sorry,das meine Definition von Mix und Mix Kaskade eher der strengen Definition von David Chaum entspricht. ;)

Mehrere Mixe virtuell auf einem Server zu betreiben ist zwar fuer Testzwecke okay-aber was anonymitaet angeht letztlich ein "Taschenspielertrick"und liegt auf einem vergleichbaren level wie VPN Anbieter.

Das VPN Anbieter derart hohe Kontingente anbieten liegt doch daran,das sie damit filesharer als Werbetraeger(Mund zu Mund Propaganda)bei den kids locken wollen.Klappt ja offensichtlich sehr gut,wenn man sich mal durch die einschlaegigen Foren liest.

Die Tatsaechliche Bedrohung unserer Freiheit-siehe das Bruce Schneier Interview auf CNN-die sehen doch nur die Wenigsten.

Einer der Gruende uebrigens warum ich ueber diesen Don Quichote K(r)ampf der NRA nur den Kopf schuetteln kann.Die Herrschaften bellen den falschen Baum an.Dumm nur das ihre leader genau der Gruppe angehoeren,die sie eigendlich bekaempfen muessten!

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xvegx
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Re: Vorschlag: Flexibles Abrechnungsmodell

Post by xvegx » Tue Apr 30, 2013 18:42

rotbart2 wrote:=> Es wird nur das bezahlt, was genutzt wird.
Wenn bei der Übertragung über JonDo nur die tatsächlichen Datenmenge berechnet würde. Nicht der Overhead durch die Verschlüsselung wäre die Kosten für die Nutzer minimal niedriger.

Wäre das Technisch überhaupt realisierbar?

Zu dem Punkt mit günstigeren 2er Pay-Kaskaden, gab es irgendwann die Ideen von JonDos diese einzuführen, allerdings ist mir nicht bekannt ob diese Idee verworfen wurde oder an der Umsetzung gefeilt wird.

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Re: Vorschlag: Flexibles Abrechnungsmodell

Post by dhj03134319 » Wed May 01, 2013 14:04

@rotbart2 Die größte Schwäche von JondoFox sind die vergleichsweise hohen Preise

Wenn die Sicherheit sonst besser wäre als bei Tor wäre das keine Schwäche. ISt aber nur die zweitgrößte. Es gibt zwei viel größere. http://anonymous-proxy-servers.net/foru ... 629#p32629

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Re: Vorschlag: Flexibles Abrechnungsmodell

Post by Ochnö » Thu May 02, 2013 5:21

Wie niedlich,wieder mal unser poebelnder Kindergartentroll.Von nichts eine Ahnung,aber dicke Lippe

viewtopic.php?f=4&t=7461

:-D ROFL

Georg Koppen

Re: Vorschlag: Flexibles Abrechnungsmodell

Post by Georg Koppen » Thu May 02, 2013 8:36

xvegx wrote:
rotbart2 wrote:=> Es wird nur das bezahlt, was genutzt wird.
Wenn bei der Übertragung über JonDo nur die tatsächlichen Datenmenge berechnet würde. Nicht der Overhead durch die Verschlüsselung wäre die Kosten für die Nutzer minimal niedriger.

Wäre das Technisch überhaupt realisierbar?
Ich denke schon. Der JonDo zeigt ja jetzt schon den verschlüsselt und den unverschlüsselt übertragenen Verkehr an. Die Frage ist nur, wer den Crypto-Overhead dann bezahlt? Und warum man nicht gleich die Preise senkt, ohne auf den Unterschied von verschlüsseltem/unverschlüsseltem Verkehr zu schauen.
xvegx wrote:Zu dem Punkt mit günstigeren 2er Pay-Kaskaden, gab es irgendwann die Ideen von JonDos diese einzuführen, allerdings ist mir nicht bekannt ob diese Idee verworfen wurde oder an der Umsetzung gefeilt wird.
Daran wird zur Zeit nicht gearbeitet.

Gnahr
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Re: Vorschlag: Flexibles Abrechnungsmodell

Post by Gnahr » Mon Jul 29, 2013 14:50

Diese Aussage hält meiner Meinung nach einem konkreten Vergleich mit VPN Diensten nicht stand. PerfectPrivacy bietet eine Flat-Rate mit 100 GB pro Monat für 25 Euro. Selbst bei intensiver Nutzung braucht man für Surfen, E-Mail, Chats usw. nur 2-4 GB für Monat. (Ich bin "Onliner" und jage alles durch JonDonym, 5GB habe ich noch nie in einem Monat verbraucht.) Die Kosten für JonDonym liegen damit für die allermeisten Nutzer unter den Kosten für einige kommerzielle VPNs.
Ich habe JonDo nun eine Weile bezahlt getestet und kann dem nicht wirklich zustimmen. Schon das ausgiebige Surfen auf einer bildlastigen Webseite sammelt schnell 50-100MB an, von Dateidownloads, Streams oder eMail-Anhängen ganz zu schweigen. Selbst wenn es nur die 4GB wie im Post erwähnt wären (bei minimaler Nutzung) kostet das immerhin 100€ - jedenfalls wenn man sich nicht für 2 Jahre Kosten ans Bein binden will. Ich verstehe auch nicht wirklich warum die Volumen so extrem knapp gestaltet sind, ich meine am Preis für den Traffic kann es ja kaum liegen (bei meinem Usenetaccount zahle ich 18€ für 500GB ohne Zeitlimit).
Zumindest eine Surfflat, ohne SOCKS zu einem monatlich akzeptablen Preis wäre vorteilhaft, so ist JonDo für mich als Privatnutzer nicht konkurenzfähig. Wenn ich nur ab und zu mal eine Webseite anonym ansurfen wollte, brauche ich auch nicht den Geschwindigkeitsvorteil den die Bezahlung bietet und kann somit gleich den kostenlosen Service benutzen.

Dazu (und das ist für den Thread vielleicht etwas Offtopic) kommt noch das fast alle Premiumserver ziemlich leer sind, also nur eine handvoll User angemeldet ist. Da die NSA ja nun eine bekannte Gefahrenquelle ist, kann ich bei einer solch geringen Nutzerzahl wohl getrost davon ausgehen dass alle IPs die sich zu einem JonDo-Entry Server verbinden gleich mal geflaggt werden für die nähere Betrachtung, wo sich dann natürlich die Frage stellt ob die Nutzung von JonDo nicht kontra-produktiv ist (und ganz besonders wenn man es dann ausschalten muss für traffic-intensive Seiten).

Gnahr
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Re: Vorschlag: Flexibles Abrechnungsmodell

Post by Gnahr » Mon Jul 29, 2013 14:54

Sorry kleiner Fehler bei dem Preis eigneschlichen, 5GB sind natürlich etwas billiger und die Laufzeit ist "nur" 6 Monate. Hatte nur einen kurzen Blick auf die Bezahlliste geworfen (für meinen Account hatte ich 650MB gebucht). Da mein Post in der Modqueue hängt kann ich es gerade nicht editieren

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