- 1 Jul 2010 - 11:17
- 17 Jun 2010 - 12:04
- 16 Jun 2010 - 01:53
Wogegen JonDonym Sie nicht schützt...
Es gibt bestimmte Situationen, in denen eine IP-Anonymisierung mit JonDonym nur wenig oder gar nichts nützt. Es ist wichtig, diese Situationen zu kennen, um sich nicht in falscher Sicherheit zu wiegen.
- Persönliche Beobachtung: Starke Angreifer, etwa Geheimdienste, können die kompromittierende Abstrahlung von Ihrem Rechner und Ihrem Monitor messen. Dadurch sehen sie, woran Sie gerade arbeiten. Sie können sogar die Reflektionen von Ihrer Brille oder von Ihren Augen aufnehmen und auswerten.
- Standard-Web-Browser: Normale Web-Browser sind so unsicher konfiguriert, dass man Ihre IP-Adresse (und weitere Daten) leicht auslesen kann. Sie müssen einen "gehärteten" Web-Browser wie JonDoFox benutzen, um sich dagegen zu schützen. Denken Sie auch daran, Ihren PDF-Reader sicher zu konfigurieren.
- Globale Beobachter: Ein Lauscher, der alle Daten vor dem ersten und nach dem letzten Mix einer Kaskade sehen kann, kann Korrelationen berechnen und dadurch Nutzer enttarnen. Obwohl JonDos Techniken dagegen entwickelt (mittlere Mixe, Volumenscheiben, Mixing, Burst Proxy, Dummy Traffic,...) lässt sich dieser Angriff nie ganz verhindern. Wählen Sie also Kaskaden mit ersten und letzten Mixen aus, die möglichst weit auseinander liegen.
- Datendiebe im letzten Mix: Der letzte Mix kann Sie zwar technisch nicht verfolgen, kann aber Daten abfangen, die Sie unverschlüsselt an Webseiten senden. Der Mix-Betreiber haftet für solche Datenschutzverstöße. Sie können aber technisch nicht verhindert werden.
















