Die Philosophie von JonDonym

„Man gebe mir sechs Zeilen, geschrieben von dem redlichsten Menschen,
und ich werde darin etwas finden, um ihn aufhängen zu lassen.“
- Kardinal Richelieu

Die Privatsphäre ist für jede Person und Gesellschaft gleichermaßen wichtig. Sie schützt uns vor Missbrauch unserer Persönlichkeit, die immer maßgeblicher durch unsere Daten verkörpert wird. Missbrauch der persönlichen Daten durch Eingriff in die Privatsphäre ist damit Missbrauch der Persönlichkeit. Die Macht dazu haben jene, die die Technik beherrschen und auch jene, die die Techniker beherrschen. Eine besondere Verantwortung, Machtmissbrauch zu verhindern, liegt bei beiden.

Privatsphäre braucht Anonymität

Die Privatsphäre ermöglicht es, die eigene Meinung offen äußern und auf beliebige Informationen zugreifen zu können. JonDonym ist eine Technik die es erlaubt, jedermann jederzeit uneingeschränkten Zugang zu Kommunikationsmitteln zu ermöglichen, und vor unrechtmäßigem Eindringen in seine Privatsphäre zu schützen.

Anonymität und die Freiheit im Zugang zu Information begründen jedoch auch Verantwortung. Gemeint ist die Verantwortung jedes Einzelnen, im Umgang mit Information nicht gegen grundlegende gesellschaftlich vereinbarte und in Gesetzen manifestierte Übereinkünfte zu verstoßen.

Vertrauen ist gut, Misstrauen ist besser...

Die Basis für echtes Vertrauen in einen Anonymisierungsdienst ist, zu akzeptieren, dass Misstrauen grundsätzlich angebracht ist. Die Sicherheit von JonDonym ruht deshalb immer auf den Schultern vieler, so dass niemals einzelne Personen oder Organisationen eine vollständige Kontrolle ausüben können.