Geheimdienstliche Arbeit ist gefährdet

Obwohl die IP-Adressbereiche von Geheimdiensten geheim gehalten werden, geraten sie manchmal ganz oder teilweise an die Öffentlichkeit.

  • Fehler von Mitarbeitern enttarnen geheime Netzstrukturen
    Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes haben sich auf unseren Seiten bereits dadurch enttarnt, dass Ihr Browser einen Referrer auf interne BND-Seiten enthielt. Nun muss nur noch die zugehörige IP-Adresse gespeichert werden (was wir aus Prinzip nicht getan haben), und der IP-Adressbereich des BND (bzw. des BKA, über dessen Proxy sie teilweise kamen), kann schrittweise analysiert werden.
  • Kontakt im gegnerischen Umfeld ist gefährlich
    Wenn Geheimdienstmitarbeiter die Rechner ihrer Zentrale kontaktieren wollen, können ihre Zugriffe abgefangen werden. Wenn die kontaktierte IP-Adresse als eine Adresse des Geheimdienstes bekannt ist, ist der Mitarbeiter enttarnt.
  • Proxy-Dienste können vom Gegner betrieben werden
    Zentral kontrollierte Proxy- oder VPN-Dienste können von einem Gegner des Geheimdienstes betrieben werden. Es ist durchaus denkbar, dass andere Geheimdienste solche Rechner unter falschen Namen aufstellen, um den Datenverkehr von Mitarbeitern anderer Geheimdienste belauschen zu können, die sich auf diesen Proxies sicher fühlen. Dies ist eine vergleichsweise preiswerte Möglichkeit zur Spionage. Eventuell lässt sich durch ein kommerzielles Tarn-Angebot dieses Proxy/VPN-Dienstes sogar Geld verdienen.