JonDonym umgeht Internet-Sperren

Zugangssperren für den Abruf bestimmter Internet-Inhalte zu setzen scheint in vielen Staaten in Mode zu kommen. Dabei werden durch diese Art der Zensur keinerlei Probleme gelöst, sondern nur verheimlicht. Da Zensur-Listen zu Internetseiten typischerweise keiner parlamentarischen oder judikativen Kontrolle unterliegen, ist deren Missbrauchspotenzial auch in demokratischen Staaten außerdem sehr hoch. Bezeichnend ist, dass sogar bestimmte Opfer, in deren Namen für Internetzensur geworben wird, sich offen gegen eine solche Alibi-Maßnahme aussprechen. Denn wirklich geholfen wird mit der Sperrung von Webseiten niemandem, sondern höchstens geschadet. Dagegen ist das Abschalten von Web-Servern, auf denen illegitime Inhalte angeboten werden, in den meisten Fällen schnell über internationale Rechtshilfe oder über einen kurze Nachricht an den Webhoster möglich.

JonDonym wird daher auch zu dem Zweck entwickelt, den Nutzern freizustellen, welche der im Internet verfügbaren Informationen sie abrufen möchten. Dabei kommen verschiedene Verfahren zur Anwendung:

  • Keine Internet-Zensur über JonDonym
    Die Webseiten, die über JonDonym-Mixe aufgerufen werden, werden nicht blockiert, außer Webseiten-Betreiber wünschen dies für ihre eigenen Seiten. Sobald man mit JonDo eine Verbindung zu Mixen hergestellt hat, kann man daher zensurfrei und unbeobachtet im Internet surfen.
  • Selbst gegen Internet-Sperren aktiv werden!
    In einigen stark zensierenden Staaten wird auch die Verbindung zu JonDonym-Mixen blockiert. Sie können Menschen in diesen Staaten helfen, indem Sie in Ihrem JonDo den Anti-Zensur-Dienst aktivieren.  Ein Teil der Einnahmen vom Verkauf von JonDonym-Konten fließt in die Weiterentwicklung dieser sehr aufwendigen Technik.