Stimmt es, dass JAP/JonDo eine Hintertür bzw. eine Überwachungsschnittstelle besitzt?

Nein. Weder JAP, der Vorgänger von JonDo, noch JonDo selbst enthielten jemals eine solche Funktion. Davon können sich Experten durch die Analyse des Quellcodes überzeugen.

Lediglich die Serverkomponente des Systems (Mix), zu der man sich mittels JonDo verbindet, enthält aus rechtlichen Gründen die Möglichkeit, einzelne Verbindungen zu überwachen. Das funktioiniert jedoch nur, wenn alle Mixbetreiber einer Kaskade dazu gezwungen werden. Wir empfehlen deshalb, immer JonDonym-Dienste mit zwei oder drei Mixen zu wählen, möglichst auch mit internationalen Mixen und Betreibern, und keine Einzelmixe, wie den Dienst "Dresden". Einzelne Mixe sind, ähnlich wie klassische Proxies oder VPN-Dienste, relativ leicht zu überwachen.