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SOCKS-Proxy-fähige Anwendungen
Die meisten Premiumdienste bieten Unterstützung für SOCKS-Proxies. Diese
Kaskaden sind im JonDo mit einem roten, geschwungenen
gekennzeichnet. Wenn die Anwendung sowohl
HTTP- als auch SOCKS-Proxy Support bietet, empfehlen wir für JonDonym den
HTTP-Proxy zu nutzen.
Die SOCKS-Proxy-Einstellungen für die Nutzung von JonDonym entsprechen den Einstellungen für den HTTP-Proxy. Wenn die Anwendung sowohl SOCKS- als auch HTTP-Proxiess unterstützt, bevorzugen Sie bitte den HTTP-Proxy.
- Hostname/IP-Adresse: 127.0.0.1
- Port: 4001 (Hinweis: Falls Sie im JonDo einen anderen Listenerport als 4001 eingestellt haben, müssen Sie hier diesen anstatt 4001 eintragen.)
Mozilla Thunderbird
Am Beispiel von Mozilla Thunderbird soll die Nutzung des SOCKS-Proxies kurz beschrieben werden und es soll gezeigt werden, dass es manchmal nicht reicht, nur den Proxy zu setzen, um eine anonyme Kommunikation zu erreichen.
Vorbereitung
Sie können JonDonym zusammen mit Mozilla Thunderbird nutzen:
- um in unsicheren Netzen (Internet Cafes, WLANs am Flughafen oder im Hotel...) eine sichere Verbindung zu ihrem Mail-Provider zu gewährleisten.
- um anonym und vorratsdatenfrei das Medium E-Mail zu nutzen.
Wenn Sie Wert auf eine anonyme E-Mail Nutzung legen, sollte der erste Schritt das Anlegen eines neuen E-Mail Account sein. Wählen Sie eine Adresse der Form anonymous1234abcd@xx.yy, d.h. "anonymous" + Zahlen + Buchstaben. Wenn alle JonDo-Nutzer Adressen in dieser Form anlegen sind sie deutlich weniger unterscheidbar.
Eine kurze Liste mit Vorschlägen für Mail-Provider:
- riseup.net ein Technik-Kollektiv für Aktivisten. Die Website bietet eine Liste ähnlicher Projekte.
- fastmail.fm wird auch von Wikileaks empfohlen.
- VFEmail benötigt eine Wegwerf-Adresse zum Anlegen des Accounts.
- hushmail.com bietet neben dem einfachen Mailversand und -empfang weitere Features, um ihre Mail-Kommunikation zu schützen.
Proxy-Einstellungen
Den Proxy können Sie in Thunderbird im Dialog "Einstellungen" in der Sektion "Erweitert" auf dem Reiter "Netzwerk und Speicherplatz" konfigurieren. Klicken Sie auf den Button "Verbindung".
Konfigurieren Sie den Proxy, wie im folgenden Bild gezeigt:
Senden von E-Mails via SMTP
Aus Spam-Gründen ist der Versand von Mails über den Port 25 auf allen Mix-Kaskaden gesperrt. Verwenden Sie stattdessen den Port 465 (SSL-verschlüsselt) oder Port 587 (submission). In der Regel bieten alle guten Mail-Provider eine der beiden Möglichkeiten. Die Konfiguration der SMTP-Server finden Sie im Dialog "Konten" ganz unten.
Wählen Sie den zu modifizierenden SMTP-Server für den Mailversand und konfigurieren Sie ihn wie im Bild gezeigt:
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