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Donnerstag, 9. Mai 2013
Geschrieben von cane
in Speaker's Corner
um
17:24
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Tracking mit CookiesDie Mozilla Foundation hat angekündigt, dass Firefox 22.0 standardmäßig Cookies von Drittseiten blockieren wird, die bisher noch keine Cookies im Browser gesetzt haben (siehe: The New Firefox Cookie Policy). Damit sollen Tracking Cookies blockiert werden, mit denen das Surfverhalten der Nutzer website-übergreifend verfolgt werden kann. (Google als Hauptsponsor der Mozilla Foundation ist von dieser Einschränkung davon nicht betroffen, da der Browser üblicherweise beim ersten Start durch ein Google Cookie personalisiert wird.) Ist das Blockieren der Cookies von Drittseiten ein geeignetes Mittel, um Tracking durch Third-Parties mit Cookies zu verhindern? Für einen kleinen Test haben wir einen Firefox frisch installiert, in der Konfiguration die Annahme der Cookies von Drittseiten blockiert und drei Webseiten aufgerufen. Diese Einstellung ist etwas restriktiver, als die neue Firefox Cookie Policy, aber für diese Demonstration trotzdem geeignet.
SchlussfolgerungDie Trackingdienste haben bereits Methoden entwickelt, um Cookies als First-Party Content in Webseiten einzubetten. Neben den hier vorgestellten Firmen gibt es viele weitere Anbieter, die ähnliche Methoden nutzen. So wirbt Yahoo! Web Analytics auf der eigenen Webseite damit, Tracking Cookies als First-Party Content auf vielen Webseiten zu nutzen und damit 99,9% der Surfer verfolgen zu können. Diese First-Party Cookies sind nur im Context der Webseite gültig und können ohne weitere Maßnahmen nicht zur Verfolgung von Surfern über mehrere Webseiten genutzt werden. Es werden jedoch zusätzlich weitere Methoden eingesetzt, die eine Verknüpfung der gesammelten Daten über mehrere Webseiten hinweg ermöglichen. WebTrekk sammelt z.B. folgende Daten: Geolocation anhand der IP-Adresse, die Bildschirmgröße und Farbtiefe des Monitors, innere Größe des Browserfensters, bevorzugte Sprache, User-Agent des Browsers, Version des Betriebssystems sowie Einstellungen für Java (AN/AUS), Javascript (AN/AUS) und Cookies (AN/AUS). Damit ist es möglich, einen Fingerprint des Browsers zu berechnen, der für die meisten Surfer eindeutig ist. Mit diesem Fingerprint ist es prinzipiell möglich, die mit First-Party Cookies gesammelten Tracking Daten von mehreren Webseiten zu verknüpfen. Um das Tracking des Surfverhaltens durch Dritte zu verhindern, ist es notwendig, Cookies und Javascript komplett zu deaktivieren und nur bei Notwendigkeit für einzelne Webseiten freizugeben. Nach dem Verlassen der Website oder spätestens beim Beenden der Browsersitzung sollten die Spuren gelöscht werden. Der JonDoFox und JonDoBrowser sind entsprechend vorkonfiguriert. Außerdem werden durch das Add-on AdBlock Plus die Tracking-Domains wie "prophet.heise.de" gesperrt. Während der Sitzung können Sie evtl. gespeicherte Cookies mit dem Menüpunkt "Extras - Neueste Chronik löschen" oder der Tastenkombination Strg-Alt-Entf entfernen. Samstag, 4. Mai 2013
Geschrieben von cane
in Mix Proxy Operators
um
14:00
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Speedpartner mix serversSpeedPartner GmbH will perform unscheduled maintenance on the hardware running mix servers lilie/nelke/tulpe today. Please expect a downtime of about 15 minutes and reduced performance while raid disks are rebuilding afterwards. Sorry for any inconveniences caused. Freitag, 3. Mai 2013
Geschrieben von cane
in JonDonym News
um
12:26
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JonDo FehlermeldungSeit einigen Wochen läuft auf den kostenfreien Mix-Kaskaden der Rollout einer neuen Server-Software, die unter anderem durch einen zusätzlichen Integritätscheck den Anwendern mehr Sicherheit bieten soll. Die aktuelle Version enthält leider noch einen Bug, der vor allem in Überlastsituationen folgende Fehlermeldung unabsichtlich auslöst: ![]() Solche Situationen sind in den letzten beiden Wochen einerseits durch einen wegen Wartungsarbeiten bedingten Ausfall des Dresden-Mixes, als auch wegen zeitweise sehr hohen Datenaufkommens auf den kostenfreien Mixen verursacht worden. Im letzteren Fall hatten möglicherweise unbekannte Dritte das Ziel, die Verbindung zu den Anonymisierungsdiensten zu stören. Wir arbeiten zusammen mit der TU Dresden an einer Beseitigung der Probleme sowie zusammen mit den Mix-Betreibern an einer Verbesserung der Robustheit gegen Überlast. Die Unannehmlichkeiten bitten wir zu entschuldigen. Freitag, 19. April 2013
Geschrieben von cane
in Mix Proxy Operators
um
19:32
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Engpässe bei der Verfügbarkeit der kostenfreier DiensteDienstag, 16. April 2013
Geschrieben von G. Koppen
in Speaker's Corner
um
09:39
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JonDoBrowser 0.6 - StatusreportDer JonDoBrowser soll in Zukunft das JonDoFox-Profil ersetzen, um bessere Schutzmöglichkeiten gegen eine Verfolgung des Nutzers beim Surfen bieten zu können. Da die Entwicklung nun schon seit einiger Zeit läuft, möchten wir ab jetzt alle 6 Wochen einen kleinen Statusbericht veröffentlichen, in dem jeweils zu sehen ist, wo wir gerade stehen und was noch zu tun ist: Die wichtigsten fünf Dinge, die während der letzten 6 Wochen gemacht wurden: 1) Am Update-Mechanismus gearbeitet (vollständige Updates funktionieren jetzt
unter Linux) Die fünf wichtigsten Dinge für die nächsten Wochen: 1) Release von JonDoBrowser 0.7 (voraussichtlich am 20.05.2013) ToDo für das 1.0-Release: 1) Updatemechanismus für Windows, Mac OS X und Linux Mittwoch, 20. März 2013
Geschrieben von cane
in Speaker's Corner
um
13:35
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Tendenzen im WebtrackingObwohl nach repräsentiven Studien mehr als 80% der Internutzer die Verfolgung ihres Surfverhaltens ablehnen, wird es kontinuierlich weiter ausgebaut. Dabei sind folgende Tendenzen erkennbar: Mehr Trackingelemente auf populären WebseitenDas Projekt Web Privacy Census der University of California verfolgt seit mehreren Jahren die Entwicklung und dokumentiert einen stetigen Anstieg von Trackingelementen bei den meistbesuchten Webseiten (Top-100, Top-1000 und Top-25.000). Die Anzahl der gesetzten Cookies beim Besuch der Top100 Webseiten soll als Beispiel diese Entwicklung veranschaulichen:
In den letzten zwei Jahren registrierte das Projekt außerdem eine überproportionale Zunahme bei der Nutzung moderner HTML5-Elemente für das Tracking. Diese Trackingelemente werden auch als EverCookies bezeichnet, da sie schwer zu kontrollieren und zu löschen sind. 38% der Top100 Webseiten setzen bereits EverCookie Techniken ein. Da aktuelle Browser Inhalte von Drittseiten einfach blockieren können, werden die Trackingelemente häufiger direkt in die Webseiten eingebettet und nicht mehr von externen Servern geladen. Das erschwert die Blockierung. Die Firma Webtrekk bietet beispielsweise Plug-ins für gängige Blogs, Content Management und eCommerce Systeme, mit denen auch unbedarfte Webmaster den Trackingcode direkt ihr Webangebot integrieren können. Einige Trackingdienste verzichten auf die Markierung der Surfer mit Cookies oder EverCookies und nutzen ausschließlich Browser Fingerprinting für die Wiedererkennung. Das Demonstrationsprojekt Panopticlick der EFF.org zeigte, dass mehr als 80% der Browser einen eindeutigen Fingerabdruck haben. Die Erkennungsrate stieg auf 94%, wenn Flash oder Java Plug-ins aktiviert waren. (How Unique Is Your Web Browser, PDF). Die Trackingdienste nutzen ausgefeiltere Methoden als Panopticlick und protzen mit 30% höherer Erkennungsrate als Cookie basiertes Tracking. Andere Services nutzen Informationen des Browsers, Bildschirmgröße usw. zusätzlich, um die Erkennungsrate zu verbessern. Außerdem setzen viele Webseiten mehrere Trackingdienste gleichzeitig ein. Auf der Webseite des Online-Händler Zalando findet man beispielsweise Elemente folgender Trackingdienste bzw. Werbevermarkter: 36YIELD, ADSCALE, APPNEXUS, ATDMT, ATEMDA, CRITED, DEMDEX, DOUBLECLICK, FACEBOOK, METRIGO, OPENX, PUBMATIC, ADSERVER, SOCIOMANTIC, YIELDLAB und YIELDMANAGER. Konzentration des Marktes auf wenige unabhängige DienstleisterIm Zuge einer "Marktbereinigung" kaufen die ganz Großen der Branche die großen und mittleren Werbevermarkter bzw. Trackingfirmen auf. Es entstehen sogenannte Tracking Familien, die ihren Daten untereinandner austauschen und zusammen eine große Reichweite im Netz erzielen. Die größte Tracking Familie ist das Google Imperium. 44% der weltweiten Ausgaben für Online Werbung gehen an Google oder assozierte Firmen. In den letzten Jahren hat Google unter anderem folgene Konkurenten auf dem Werbemarkt aufgekauft:
Damit konnte das Google Imperium seine Reichweite auf den populären Webseiten kontinuierlich steigern:
Weitere nennenswerte Tracking Familien bilden das Overture Netzwerk sowie die Microsoft Gruppe und die Yahoo! Familie mit einem Anteil von jeweils 3-8% auf dem Markt für Online Werbung. Mit der neu vereinbarten Kooperation zwischen Facebook und den bisher eigenständigen Trackingdiensten BlueKai und Epsilon entsteht der Kern einer neuen Tracking Familie, die bisher in den Metriken noch nicht erfasst ist. Einbeziehung von Daten aus der realen WeltDie Beobachtung des Surfverhaltens und der Online-Einkäufe liefert nur ein unvollständiges Bild unserer Interessen. Es sind erste Ansätze erkennbar, dass Daten aus dem realen Leben in die Profilbildung einbezogen werden.
Wenn der Informationsfluss in beide Richtungen ausgebaut wird, können unsere Online Aktivitäten mehr Einfluss auf das reale Leben gewinnen. Sarah Downey warnte bereits vor einem Jahr vor den negativen Folgen der Datensammlungen. The harms of online tracking are real and growing. This isn't about targeted advertising, like the ad industry wants everyone to believe. This is about the collection and use of your personal information in ways you can't even imagine. Bereits heute können private Online Aktivitäten darüber entscheiden, ob wir einen Job bekommen oder nicht. Ich kenne persönlich drei Fälle, in denen diese Daten bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt wurden. In einem Fall war das Ergebnis positiv, in den beiden anderen Fällen waren diese Daten wesentlich für Ablehnung der Bewerber. Mittwoch, 13. März 2013
Geschrieben von Delta-Protect
in Mix Proxy Operators
um
20:09
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AnonJabber ClosedDear customers, due to low usage, we decide to discontinued the AnonJabber service. Related Domains:
We apologize for closing the service. Best regards, Freitag, 22. Februar 2013
Geschrieben von cane
in JonDonym News
um
13:30
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Neue HTTPS-ZertifikateDie Webserver von JonDonym haben neue SSL-Zertifikate für die HTTPS-Verschlüsselung erhalten.
Mittwoch, 20. Februar 2013
Geschrieben von cane
in Speaker's Corner
um
21:13
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16. Europäischer PolizeikongressAuf einem Polizeikongress finden die Teilnehmer ein dankbares Forum, um neue Überwachungsbefugnisse zu fordern. Zentrales Thema auf dem 16. Europäischen Polizeikongress war die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung (neudeutsch: Mindestspeicherdauer). Herausragende Gedanken äußerte BKA Vizepräsident J. Maurer: Jeder Bürger müsse eine neue Sicht auf das Internet verinnerlichen und eine Speicherung von IP-Adressen sei nicht problematisch, weil: Wer im Internet ist, hat die Privatheit verlassen. Diese pauschale Sichtweise würde eine Aufhebung des Post- und Fernmeldegeheimnis für E-Mails und sonstige private Kommunikation im Internet bedeuten. Das Post- und Fernmeldegeheimnis wurde nach den Erfahrungen mit der faschistischen Dikatur Mitte des letzten Jahrhunderts als Grundrecht in allen übergeordneten Normenkatalogen verankert (UN-Menschenrechtskonvention, EU-Grundrechtecharta, Grundgesetz), als Schutzrecht für Bürger gegen einen übermächtigen (Polizei-) Staat. Für mich stellt sich die Frage, ob Herr Maurer die geeignete Einstellung hat, um verantwortungsvoll die Führung einer Polizeibehörde mit weitreichenden geheimdienstlichen Kompetenzen zu übernehmen. Ein weiteres Beispiel für den Geist des Kongresses war der starke Beifall für den nordrhein-westfälische Innenminister R. Jäger, als er die Haltung von Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger als "nah an einer Strafvereitelung" bezeichnete. Die Bundesjustizministerin hält eine Mindestspeicherdauer von sieben Tagen für IP-Adressen und Quick Freeze für Verbindungsdaten für ausreichend (siehe Eckpunktepapier des BJM zur VDS, PDF). Außerdem ist für Frau Leutheusser-Schnarrenberger Anonymität ein Grundprinzip des freien Internets. Medial begleitet wurde der Polizeikongress mit Horrorgeschichten über drohende Terroranschläge per E-Mail oder die schlimmen Folgen fehlender Vorratsdatenspeicherung für die Aufklärung von Mordfällen (FAZ). Der Bundesdatenschutzbeauftragte bezeichnete den FAZ-Artikel als unredlich. Kein Sprecher auf dem Polizeikongress konnte neue Fakten oder Studien präsentieren, welche die Notwendigkeit der Vorratsdatenspeicherung wissenschaftlich belegen. Zur Erinnerung:
Sicherheitspolitiker aller Ebenen sollten mehr Respekt vor Grundprinzipien unserer Gesellschaft zeigen, statt nicht-diskussionsfähige Maximalforderungen zu präsentieren. Montag, 11. Februar 2013
Geschrieben von Gast
in Guest
um
12:46
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Spamfilter Tipps für überlaufende E-Mail-PostfächerBeim Aufploppen des E-Mail-Signals des eigenen Mailprogramms kann man sich nicht sicher sein, eine gewollte E-Mail zu bekommen. Fast stündlich landen unerwünschte Werbe-Nachrichten, sogenannte Spammails, in unseren Postfächern. Abhilfe verschaffen Spam-Filter, trotzdem schaffen es gut getarnte Nachrichten immer wieder am Spamschutz vorbei. Mit ein paar Tipps kann man die tägliche Spamflut etwas schmälern. Montag, 28. Januar 2013
Geschrieben von cane
in Speaker's Corner
um
13:33
| Kommentare (11)
JonDos empfiehlt Hushmail.com nichtHushmail.com hat seit Jahren den Ruf, ein privacy-freundlicher E-Mail Provider zu sein. Die EFF.org nannte Hushmail.com als einzigen E-Mail Provider in ihrem Tutorial über anonyme E-Mail Accounts (Don't be a Petraeus) und der Journalist P. Beuth möchte in den nächsten Tagen ein Tutorial zur Nutzung anonymer E-Mail Accounts mit Hushmail.com bei ZEIT.de publizieren. Die JonDos GmbH empfiehlt Hushmail.com NICHTDie Inhalte aller E-Mails werden bei Hushmail.com gescannt und in einer freiwilligen erweiterten Vorratsdatenspeicherung werden folgende Daten für 18 Monate gespeicherte (siehe Privacy Policy):
Mit Kündigung eines Account werden die gespeicherten Daten nicht gelöscht. Bei der Bezahlung eines Premium-Account werden die IP-Adresse des Kunden sowie das Land, den Ort und Postleitzahl des Kunden an mehrere PCI Compliant Services gesendet. Für die Datenschutzrichtlinien dieser Services übernimmt Hushmail.com keine Verantwortung. Die Nutzung von PCI Compliant Services mag für einen Bezahldienstleister wie PayPal.com sinnvoll sein. Für einen Telekommunikationsanbieter ist es nicht nötig. Die JonDos GmbH arbeitet seit Jahren bei der Abwicklung der Bezahlungen für Premiumdienste problemlos ohne die Nutzung dieser Dienste. Die Webseite von Hushmail.com bindet mehrere Drittseiten ein. Nach dem Login im Webmail Interface wird die Hushmail-ID und der Name des Kunden bewusst (nicht versehentlich!) an diese Drittseiten übertragen. Für die Datenschutzrichtlinien dieser Drittseiten übernimmt Hushmail.com keine Verantwortung. Wir können den politischen Widerstand gegen eine 6-monatige Vorratsdatenspeicherung (neusprech: Mindestspeicherdauer) aufgeben, wenn zukünftig solche E-Mail Provider als privacy-freundlich gelten. Empfohlene E-Mail ProviderEine kleine Liste empfohlener E-Mail können Sie in unserer Anleitung Anonyme E-Mail Accounts mit Mozilla Thunderbird finden. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns positive Erfahrungen mit anderen E-Mail Providern via Kontaktformular mitteilen. Nach einer Prüfung werden wie die Liste gern erweitern. Mittwoch, 19. Dezember 2012
Geschrieben von cane
in Speaker's Corner
um
17:18
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Gesetzentwurf zum Zugriff auf BestandsdatenIm April 2012 veröffentlichte der Sicherheitsforscher Pete Swire ein wiss. Paper, in dem er internationale Tendenzen in der Überwachung untersucht. Geheimdienste und Strafverfolgung greifen verstärkt nach den "Daten in der Cloud" und setzen "Trojaner Federal" ein. Das "Lauschen am Draht" wird als ineffektiv angesehen. Mit dem Gesetzentwurf zum Zugriff auf Bestandsdaten der Telekommunikation (GesE Bestandsdaten, BR-Drs. 664/12) vom 24.10.2012 übernimmt die Bundesregierung eine Führungsrolle in dieser Entwicklung. Zukünftig sollen Geheimdiensten wie der Verfassungsschutz und Strafverfolger ohne richterliche Prüfung auf Bestandsdaten der Telekommunikation zugreifen können. Der Begriff der Bestandsdaten wird sehr weit definiert und umfasst auch PINs zum Entsperren von Smartphones, Passwörter für den Zugriff auf E-Mail Accounts und Cloud-Speicher sowie die Zugangsdaten für Endgeräte beim Kunden (Router mit TR-069 Schnittstelle). Eine Information von Betroffenen über die Datenweitergabe ist untersagt. Außerdem sollen Provider zukünftig Straffreiheit bei unberechtigter Weitergabe von Daten zum Nachteil ihrer Kunden genießen. Die Neue Richtervereinigung und die Fraktionen der PiratenPartei in den Landesparlamenten kommentieren den Entwurf kurz und bündig: "Der Gesetzentwurf der Bundesregierung ist schlicht verfassungswidrig." (Patrick Breyer, MDL) Auf Initiative der PiratenPartei hat das Bundesland Schleswig-Holstein folgende Änderungsvorschläge im Bundesrat eingebracht:
Nachdem am 10.12.2012 eine nicht funktionierende Bombe auf dem Bonner Hauptbahnhof gefunden wurde, angeblich nach Anleitungen von al-Qaida aus dem Internet gebaut, sieht Innenminister Friedrich "Deutschland im Fadenkreuz des dschihadistischen Terrorismus". Der Bundesrat hat die Kritikpunkte aus Schleswig-Holstein gestrichen und sieht lediglich Klärungsbedarf bei den Kosten für die Schnittstellen zum automatisierten Abruf der Daten und in der Prüfung der Rechtmäßigkeit der Auskunftsersuchen durch die Provider. ![]() Die Tasche mit der "Bombe" JonDonym Storage GridWir bemühen uns im Rahmen unserer Möglichkeiten, auf diese Entwicklung zu reagieren und neue Produkte anzubieten. Für Premium-Kunden von JonDonym steht seit einigen Monaten ein Datenspeicher zur Verfügung, der im Moment nur via Webinterface nutzbar ist und (noch) nicht die Komfortfeatures einer DropBox bietet. Es werden statt dessen folgende Sicherheitskonzepte umgesetzt:
Montag, 10. Dezember 2012
Geschrieben von cane
in Speaker's Corner
um
13:39
| Kommentare (3)
Sichere SSL-Verschlüsselung für WebserverEine empirische Studien zur Sicherheit von HTTPS zeigt, dass nur 10% der Webserver eine sicher SSL-Verschlüsselung gemäß dem Stand der Technik bieten. ![]() Wir möchten mit diesem Artikel am Beispiel des populären Webservers Apache kurz zusammenfassen, was bei der Konfiguration zu beachten ist und wie man Fehler vermeidet. SSL-Zertifikat erstellenAls erstes benötigt man ein SSL-Zertifikat, das von einer Certification Authority (CA) signiert wurde. Checkdomain bietet diesen Service als Dienstleistung an: Mehr Sicherheit durch ein SSL Zertifikat. Dafür sind folgende Schritte nötig:
Um den privaten Schlüssel und den Certificate Signing Request zu erstellen, bieten einige CAs ein komfortables Webinterface, welches dem Webmaster alle Schritte inklusive der Erzeugung des privaten Schlüssels abnehmen möchte. Da Sie dabei nicht die vollständige Kontrolle über die Erzeugung des privaten Schlüssels haben, raten wir davon ab, diese Assistenten zu nutzen. Die OpenSSL-Bibliothek bietet alles nötige, um den privaten Schlüssel und den CSR auf dem eigenen Rechner zu erstellen. > openssl genrsa -out mein.key 2048> openssl req -new -key mein.key -out mein.csr Server-KonfigurationAuf dem Webserver ist die SSL-Verschlüsselung zu aktivieren und die Dateien mit dem privaten Schlüssel und dem Zertifikat sind in der Konfiguration bekannt zu machen sowie das Modul "ssl" zu laden. Bei einigen CAs werden intermediate Zertifikate genutzt, die von der Webseite der CA als herunter geladen werden können und als Chainfile in die Konfiguration aufzunehmen sind. SSLEngine OnSSLCertificateKeyFile /path_to/mein.key SSLCertificateFile /path_to/mein.crt SSLCertificateChainFile /path_to/bundle.crt SSL ist ein komplexer Standard zur Verschlüsselung, der ständig weiterentwickelt und auf Schwächen untersucht wird. Um eine sichere Verschlüsselung anzubieten sind weitere Konfigurationsschritte nötig:
Sicherheit ist ein Prozess und nicht mit einer einmaligen Aktion dauerhaft herstellbar. Prüfen Sie ihre Webseite regelmäßig mit SSL Server Test und beseitigen Sie neue Lücken so schnell als möglich. Donnerstag, 29. November 2012
Geschrieben von cane
in Speaker's Corner
um
20:51
| Kommentare (3)
Sei kein PetraeusDie EFF.org hat die Ermittlungen des FBI in der Petraeus-Affäre ausgewertet und daraus Empfehlungen für anonyme E-Mail Nutzung abgeleitet: Don't be a Petraeus: A Tutorial on Anonymous Email Accounts.
Donnerstag, 15. November 2012
Geschrieben von cane
in JonDonym News
um
17:11
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Bitcoin anonym kaufenDie JonDos GmbH eröffnet heute einen Bitcoin Shop. Dort können Sie Bitcoins anonym ohne Angabe persönlicher Informationen kaufen und mit Paysafecard bezahlen. Es werden Paysafecard Vouchers in den Währungen Euro und Dollar akzeptiert. Seit September 2012 ist es nicht mehr möglich, mehrere Paysafecard Codes für einen Zahlungsvorgang zu verknüpfen. Die als Ausgleich von Paysafecard angebotene Auszahlung der Restbeträgen kompromittiert jedoch die Anonymität des Zahlungsmittels. Mit der Umwandlung der Restbeträge in Bitcoin können Sie weiterhin anonym und schnell im Internet bezahlen. Bitcoin ist eine digitale Peer-2-Peer Währung ohne zentrale Instanz. Es ist unabhängig von der Geldpolitik einer Zentralbank und entwickelt sich ausschließlich marktgetrieben durch Teilnehmer, die Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren und als Kunden verwenden. Die ökonomische Theorie des Projektes basiert auf der Austrian school of economics, die führend von den Ökonomen Eugen v. Böhm-Bawerk, Ludwig Mises und Friedrich A. Hayek entwickelt wurde. Die Ökonomen kritisierten das gegenwärtige System des Fiatgeldes der Zentralbanken. Sie sehen in den massiven, politisch motivierten Interventionen der Zentralbanken in den Geldumlauf eine wesentliche Ursache für den Krisenzyklus, plädieren für eine Internationalisierung des Geldes und die Rückkehr zum Goldstandard für Währungen. (Denationalisation of Money, Hayek, 1976 PDF) Bitcoin ist gegenwärtig die populärste Umsetzung einer digitalen Währung in Anlehnung an die Konzepte der Austrian school of economics. Im wesentlichen bietet das System eine Lösung, um mit kryptografischen Methoden double spending zu verhindern (die mehrfache Verwendung der Bits und Bytes, welche die Bitcoins repräsentieren) und die Gesamtmenge der verfügbaren Coins zu begrenzen. Darauf aufbauend können verschiedene Bezahldienstleistungen entwickelt werden. Bitcoin ist nicht perfekt und wird kontrovers diskutiert. Trotzdem haben wir uns entschlossen, das Projekt zu unterstützen. Seit Juli 2011 wird Bitcoin als Zahlungsmittel für Premium Accounts von der JonDos GmbH akzeptiert. Mit dem Bitcoin Shop wollen wir Nutzern eine einfache, anonyme Möglichkeit zum Kauf von Bitcoin und zur sinnvollen Nutzung von Paysafecard Restbeträgen bieten. Hinweise zur anonymen Verwaltung ihrer Bitcoin Brieftaschen (eWallet) finden Sie in der Online Hilfe. Update 1: Aufgrund von Auflagen der BaFIN dürfen wir den Bitcoin Shop nur unseren Kunden (also den Nutzern von JonDonym) zur Verfügung stellen. Bitte nutzen Sie unseren Anonymisierungsdienst (kostenfreie Mix-Kaskaden oder Premium-Dienste), wenn Sie Bitcoins in unserem Shop kaufen wollen. Update 2: Aufgrund der überraschend hohen Nachfrage ist der Bitcoin Vorrat derzeit schneller ausverkauft, als wir Nachschub besorgen können. Wir bemühen uns, ein kontinuierliches Auffüllen des Bestandes zu organisieren, das wird aber noch einige Tage in Anspruch nehmen.
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