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Dienstag, 8. Mai 2012
Geschrieben von cane
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15:57
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Internetzensur in VietnamWie der große Bruder China nutzt auch Vietnam die Zensur des Internet, um die politische Meinungsbildung zu beeinflussen (siehe: Profil Vietnam bei OpenNet.net). Neben technischen Sperren wie DNS- und IP-Sperren sowie Filterung nach unerwünschten Wortkombinationen setzt Vietnam vor allem auf eine "Zensur in den Köpfen". Ab Juni 2012 sollen in Vietnam neue Regeln für die 30 Mio. Interntnutzer und Anbieter von Diensten gelten, mit denen die Selbstzensur und die unbestimmte Angst vor möglicherweise unerwünschten Konsequenzen für vietnamesische Internetnutzer verschärft werden soll. (Quelle: Viet Tan) Der Gesetzentwurf beinhaltet u.a. folgende Punkte:
Von Google und Facebook, die Millionen Nutzer aus Vietnam haben, liegt bisher keine Stellungnahme vor. In ähnlichen Situationen in Indien und China haben sich beide Konzerne kooperativ gezeigt. Freitag, 4. Mai 2012
Geschrieben von cane
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15:03
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Angriffe der Syrian Electronic Army auf Social NetworksDie Syrian Electronic Army agiert zumindest mit Billigung der syrischen Regierung und greift gezielt die Accounts Oppositioneller auf Facebook und Youtube an. Außerdem werden die Computer mit Trojanern infiziert.
Bei der Verteilung der Trojaner werden immer wieder gekaperte Accounts genutzt, so dass die Opfer annehmen müssen, die Nachricht käme von einem Freund. Angriffe auf Facebook Accounts sind nicht neu. Der tunesische Geheimdienste Agence Tunisienne d'Internet (ATI) nutzte beispielsweise im März 2011 Javascript Injection, um Login Credentials für Facebook abzugreifen. Neu ist vor allem die Intensität der Angriffe im Cyberwar. Dienstag, 24. April 2012
Geschrieben von cane
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17:10
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4 News Meldungen
Montag, 23. April 2012
Geschrieben von cane
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17:41
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Total Information Awareness Projekt der US-Regierung2003 legte die US-Regierung dem Kongress das Projekt Total Information Awareness (TIA) zur Bewilligung vor. Das Projekt sollte der NSA im Rahmen der Terrorismusbekämpfung die Befugnisse zur vollständigen Überwachung der Telekommunikation der US-Bürger erteilen. Der Kongress lehnt den Entwurf ab und untersagte die weitere Finanzierung des Projektes. 2004 wurde die NSA durch einen Erlaß des US-Präsidenten zur Überwachung des gesamten Telefon- und Internetverkehrs der US-Bürger ohne richterliche Prüfung ermächtigt. 2005 wurde im Dezember durch den Whistleblower Mark Klein das Ausmaß der Kooperation zwischen NSA und dem Telekommunikationsanbieter AT&T bekannt.
Nach Aussage eines ehemaligen NSA-Mitarbeiters exitieren bis zu 20 weitere ähnliche Kooperationen der NSA mit anderen großen Anbietern. Es wurden sogenannte Secrets Rooms bei den Providern eingerichtet. Diese Kooperation der Telekommunikationsanbieter mit der NSA verstößt gegen die Grundsätze der Verfassung der USA und gegen geltende Gesetze. Bürgerechtsbewegungen wie die EFF.org und ACLU haben mehrere Klagen gegen AT&T und NSA eingereicht, die jedoch abgelehnt wurden. 2008 wurde von der US-Regierung ein Gesetz zur Abstimmung vorgelegt, das den Telekommunikationsanbietern Straffreiheit für die illegalen Aktivitäten im Rahmen der Kooperation mit der NSA zusichern sollte. Trotz intensiver Lobbyarbeit wurde das Gesetz zunächst abgelehnt. 2011 wurde ein entsprechendes Gesetz angenommen. Die Telekommunikationsanbieter genießen rückwirkend Immunität für alle Aktivitäten im Rahmen der Übewachung der amerikanischen Bürger. (FISA Paragraph 802a) 2012 wurde dem National Counter Terrism Center die Vollmacht erteilt, sämtliche durch Geheimdienste und Behörden erfassbaren Informationen über US-Bürger bis zu 5 Jahre zu speichern, auch wenn kein Verdacht auf Beteiligung an Terrorismus oder Straftaten besteht. Wie die New York Times berichtete, gehören zu den erfassten Daten auch Zahlungen mit Kreditkarten, Hotelbuchungen, Flugreisen, Telefonkontakte.... Diese Vollmacht ist in Kombination mit der Überwachung der Telekommunikation durch die NSA eine Orwellsche Mega-VDS. (New Counterorrism Guidelines) 2013 wird die neue Infrastruktur der Überwachung mit der Inbetriebnahme des 2 Milliarden Euro teuren NSA-Datacenters in Bluffdale (US-Bundesstaat Utah) komplett sein. Dieses Datacenter ist in erster Linie ein grenzenloser Speicher, der die abgeschnorchelten Daten (Telefongespräche, E-Mails und weitere Internetdaten) über einen langen Zeitraum speichern wird. In Kooperation mit Google werden auch sämtliche Suchanfragen an Google in Bluffdale langfristig gespeichert. Wired liefert weitere Informationen: The NSA Is Building the Country’s Biggest Spy Center. 10 Jahre nach der Ablehnung durch den US-Kongress wurde das Total Information Awareness Projekt scheibchenweise realisiert. Erfolge bei der Bekämpfung von Terrorismus sind kaum erkennbar. Update (23. April 2012) William Binney, war die Quelle für den Wired Artikel über das neue, 2 Miliarden Dollar teure Datacenter der NSA in Bluffdale. Er hat 30 Jahre für die NSA in führenden Positionen gearbeitet. In seinem ersten Fernsehinterview spricht er mit Democracy Now! über das Orwellsche Überwachungsprogramm der NSA. Weitere Interviewpartner sind Jakob Applebaum und Laura Poitras.
Mittwoch, 28. März 2012
Geschrieben von cane
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15:42
| Kommentar (1)
E-Mails aus dem IranIn den letzten Wochen haben wir immer wieder Mails aus dem Iran erhalten. until today 13/Feb the ssl Protocole and https was blocked and access to gmail,yahoo and other services be imposible. Jondo program be able to pass the iran censorship (nor Ultrasurf and Tor be able to break this limit). I'm contacting you from Iran . you are the most experienced group of German hackers to break the Internet filters in Iran I wish i could pay you for a new account in some way but according to these amount of sanctions and banking problems it seems impossible. any way ... Now ; all of our bank and currency issues are effected by this War against us . Its both the problem of Government and USA . they are lots of banking problems for the people here. But ... believe me ... I'll try my best to send you , what you should get . Seit das Finanznetzwerk SWIFT den gesamten Zahlungsverkehr mit iranischen Banken blockiert und aufgrund der wirtschaftlichen Sanktionen gegen den Iran ist es JonDonym-Nutzern aus diesem Land kaum noch möglich, Premiumguthaben für JonDonym zu kaufen. Außerdem ist die Währung Rial gegenüber dem Euro und dem Dollar stark gefallen. Menschen, die miteinader reden, werfen keine BombenRonny Edry (linkes Bild) ist Israeli, Lehrer an einer Grafik-Schule. Seine Aktion, die mit einem Bild bei Facebook begann, fand in kurzer Zeit tausende Anhänger. Die Antwort aus dem Iran (rechtes Bild) kam innerhalb weniger Stunden.
Mit der Kampagne "We love you" sammelt Ronny Edry Geld, um mehr Poster zu produzieren und die Bilder aus dem Internet auf die Straße zu holen. Mittwoch, 21. März 2012
Geschrieben von Behrens
in Mix Proxy Operators
um
23:58
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Mix Rousseau has been moved to Frankfurt/M
Our german Mix Rousseau has been moved from Cologne/Germany to Frankfurt/Germany. It is now located at the Databurg Tier 3 facility (since January 2012 that DC belongs to TELEHOUSE) near the Frankfurt/M city centre.
That measure supports our effort to provide even more stable cascades within the anonymous proxy server network. Have fun and please excuse any inconvenience.
Dienstag, 13. März 2012
Geschrieben von cane
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um
20:55
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Neue Zensurpläne in Pakistan, Iran und USAPakistan: hat bereits eine ausgebaute Infrastruktur zur Zensur, wir haben bereits darüber berichtet [1] [2]. Diese Infrastruktur soll nach dem Vorbild der "Great Firewall" von China erweitert werden. 20 Mio. Internetnutzer in Pakistan sind davon betroffen. Der Aufbau der Infrastruktur für die "Great Firewall" von Pakistan ist nicht ohne die Unterstützung westlicher Technologiefirmen möglich. Die pakistanische Regierung hat führende Anbieter auf diesem Gebiet zu Bietergesprächen eingeladen.
Die Zurückhaltung der Firmen bei dem zweifellos lukrativen Projekt sehen wir als ersten Erfolg der öffentlichen Sichtbarkeit der Produzenten von Überwachungstechnologie durch die Spyfiles von Wikileaks, BuggedPlanet oder dem Surveillance Who's Who von Privacy International. Update: Offenbar hat Pakistan die Pläne vorläufig aufgegeben. Iran: Ajatollah Ali Khamenei, der oberste religöse Führer, hat ein Internet-Dekret erlassen und die Einrichtung eines Hohen Rats für den Cyberspace angeordnet. Der Rat soll das National Center for Cyberspace aufbauen, welches vollständige Kenntnis von den Aktivitäten im Cyberspace auf nationaler und internationaler Ebene erlangen soll. Außerdem soll das abgeschlossen iranische Halal Internet in wenigen Wochen starten. USA: Der US-Kongress diskutiert derzeit über den Cyber Intelligence Sharing and Protection Act of 2011, der ein direkter Nachfolger von PIPA und SOPA ist. Das Gesetz soll es Regierungsbehörden und Firmen erlauben, Kommunikation zu überwachen, Inhalte zu filtern und Zugang zu potentiell gefährlichen Webseiten zu blockieren. Als "gefährlich" im Sinne des Gesetzes werden auch die Veröffentlichung geheimer Informationen und Verletzungen geistiger Eigentumsrechte eingestuft. Die EEF.org befürchtet, dass das sehr weit gefasst Gesetz auch gegen Wikileaks.org, ThePirateBay und andere Websites angewendet werden wird. Mittwoch, 7. März 2012
Geschrieben von cane
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15:38
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Google Chrome portable versus JonDoFox portableSchüler des Martin-Andersen-Nexö-Gymnasiums (Dresden) haben untersucht, welche Datenspuren die Browser Google Chrome Portable und JonDoFox Portable bei Nutzung vom USB-Stick auf der Festplatte des Rechners hinterlassen: Ergebnis:
Die Schüler wurden von Dr.-Ing. Stefan Köpsell (TU Dresden) bei Ihrer Arbeit betreut. Wir freuen uns sehr über das Interesse der Gymnasiasten an Privatsphäre im Internet. Download der Präsentation (PDF, 10 Seiten) Montag, 5. März 2012
Geschrieben von cane
in Speaker's Corner
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20:34
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Lizenz zum SchnüffelnIn Kanada diskutiert das Parlament über den Gesetzentwurf Bill C-30 (Lawful Access Act). Das Gesetz wurde von Minister Vic Toews eingebracht und soll Polizei und Geheimdiensten die folgenden Befugnisse ohne richterliche Prüfung einräumen:
ACCESS NOW hat eine internationale Kampagne Freitag, 2. März 2012
Geschrieben von cane
in JonDonym News
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17:57
Update ErinnerungWir werden in nächster Zeit alle JonDonym Mix-Server auf einen neue Software Version umstellen. Beginnen werden wir am Montag Vormittag mit der Kaskade "Dresden". In den folgenden Tagen werden die anderen kostenfreien Kaskaden umgestellt werden und in der übernächsten Woche die Premiumdienste, wenn keine Probleme auftreten. Die neue Mix-Version nutzt ein verbessertes Protokoll mit Integritätscheck. Die Empfehlung wurde im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit an der Universität Trondheim (Norwegen) entwickelt. Ältere Version des JonDo Proxy Clients vor Version 0.16.001 werden nicht mehr in der Lage sein, sich mit den Mix-Kaskaden zu verbinden. Bitte aktualisieren Sie rechtzeitig Ihren JonDo Proxy Client. Die aktuelle Version finden Sie auf der Download Seite. Montag, 13. Februar 2012
Geschrieben von cane
in Speaker's Corner
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14:43
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Iran blockiert SSL-verschlüsselte VerbindungenSeit Freitag ist eine neue Stufe der Zensur im Iran aktiv. Mittels Deep packet Inspetion (DPI) wird SSL-verschlüsselter Traffic blockiert. Zusätzlich werden selektiv IP-Adressen und Ports gesperrt. Als dritte Stufe der Filterung erfolgt ein Scannen des unverschlüsselten Traffics nach Keywörtern. Die Zensur betrifft nicht alle Internetverbindungen. Eine zentrale Rolle spielt das staatlich kontrollierte Autonome System AS12880. Möglicherweise wurde diese neue, intensive Stufe der Internet-Zensur anläßlich des 33. Jahrestages der Islamischen Revolution installiert. In den letzten Jahren kam es anläßlich dieses Feiertages immer wieder zu landesweiten Protesten. Es ist daher denkbar, dass die Zensur in wenigen Tagen wieder zurück genommen wird. Wir haben erste Berichte über die Auswirkung der neuen Einschränkungen von iranischen Nutzern erhalten. Der Zugriff auf GMail, Yahoo! oder andere Internetdienste mit SSL-verschlüsseltem Login ist nicht mehr möglich. Für Anonymisierungsdienste ist die Situation unterschiedlich.
Bitte unterstützen Sie als Nutzer unsere Arbeit, indem Sie (gelegentlich) die Premium-Dienste von JonDonym nutzen. Diese Einnahmen sind für die Weiterentwicklung unseres Dienstes wichtig. Vielen Dank! Update: (15.02.2012) Die verschärfte Zensur wurde scheinbar nach 2-3 Tagen aufgehoben. Tor ist im Iran wieder erreichbar, auch via direkte Verbindung.
Dienstag, 7. Februar 2012
Geschrieben von cane
in Speaker's Corner
um
18:03
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Nutzer von Anonymisierungsdiensten sind (möglicherweise) TerroristenDas FBI und das Department of Justice haben einen Satz von 25 Flyer produziert und verteilt, um das Denunzieren von möglichen Terroristen zu vereinfachen. Die vom Projekt Public Intelligence aus verschiedenen Quellen gesammelte Kollektion enthält Hinweise auf suspektes Verhalten von potentiellen Terroristen für das Personal an Flughäfen, Banken, Hotels, Internet Cafes, Einkaufzentren .... Tattoo Shops sowie den Aufruf, weitere Informationen über diese Personen zu sammeln und die Behörden zu verständigen. Viele der aufgelisteten suspekten Aktivitäten, die möglicherweise auf terroristische Handlungen oder Vorbereitungen hindeuten sollen, gehören zu den Basics für die Wahrung der Privatsphäre im Internet. "Potential Indicators of Terrorist Activities" sind laut Einschätzung des FBI unter anderem:
Dienstag, 7. Februar 2012
Geschrieben von cane
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15:27
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Einfacher SchlüsselaustauschDer MAXA Key Exchanger ermöglicht den sicheren und einfachen Schlüsselaustausch, um einen gemeinsam genutzten Key für symmetrische Verschlüsselung zu erstellen. Der Schlüsselaustausch erfolgt auf der Basis von Diffie-Hellman und kann über einen unsicheren Kanal wie E-Mail oder Instant Messaging erfolgen. Weitere Informationen gibt es in dem ausführlichen Whitepaper (PDF). Download: MAXA Key Exchanger (für WINDOWS Vista oder neuer) ![]() MAXA Research Int'l Inc. ist ein Werbepartner der JonDos GmbH. Freitag, 30. Dezember 2011
Geschrieben von cane
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um
14:51
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Iran blockiert JonDonymSeit ca. drei Wochen wird JonDonym im Iran blockiert. Verbindungen zu den Mix-Kaskaden und Infoservices werden anhand der IP-Adresse blockiert. Außerdem werden scheinbar die verschlüsselten Verbindungen über Anti-Zensur-Proxys und -Forwarder duch Deep Packet Inspection als suspekt klassifiziert und stark verlangsamt, bieten aber eine Möglichkeit, die Blockade zu umgehen. Auf dem Chaos Communication Congress 28C3 wurde von J. Appelbaum und R. Dingledine eine Analyse der gegen Tor eingesetzten Blockadememchanismen vorgestellt: How governments have tried to block Tor. Da uns keine Kooperationspartner im Iran zur Verfügung stehen, werden wir die wissenschaftliche Analyse von TorProject.org nutzen, um kurzfristig verbesserte Anti-Zensurtechniken zu entwickeln, die auch wieder die Nutzung der volle Geschwindigkeit der Premium-Dienste ermöglichen werden. Update: Wir stellen in unserer Online-Hilfe Tutorials bereit, wie man die Sperrung von JonDonym umgehen kann. Man kann einen Proxy mit JonDo nutzen oder (wenn kein Proxy funktioniert) den Anti-Zensur Forwarder verwenden. Politischer HintergrundIsraelische und US-Geheimdienste sind seit 2006 intensiv mit verdeckten Operationen im Iran aktiv. Der US-Senat hat seit 2008 mehr als 400 Mio. Dollar für verdeckte Operationen bereit gestellt. Bei verschiedenen Anschlägen wurden u.a. mehrere für den Iran bedeutende Wissenschaftler getötet:
Im Cyberspace tobt seit längerem ein offener Kampf, von dem nur die Spitze des Eisberges bekannt wird. Die USA haben vermutlich in Kooperation mit Israel iranische Anlagen mit dem Stuxnet Virus angegriffen. Eine iranische Cyber Warface Group konnte eine Spionage Drohne RQ-170 Sentinel übernehmen und auf iranischem Gebiet landen lassen. In diesem Zusammenhang ist möglicherweise interessant, dass die amerikanische Bodenstation mit einem Virus zu kämpfen hatte. In diesem Kontext sind die Maßnahmen der iranischen Regierung nicht nur als Einschränkung der Meinungsfreiheit zu sehen (wie in Kuba oder China) sondern auch als Teil einer nationalen Verteidigungsstrategie. (Wir wollen die Maßnahmen des Iran nicht legitimieren, machen uns aber auch über politische Hintergründe Gedanken.) Andere Länder diskutieren Einschränkungen der Freiheit im Internet mit wesentlich harmloseren Gründen:
Die aktuelle EntwicklungIn den letzten Wochen eskaliert der Konflikt in Nahost. Als Antwort auf weitere Sanktionen droht der Iran mit der Sperrung des wichtigen Schifffahrtsweges Straße von Hormous, durch die 40% der Öllieferungen in westliche Industriestaaten kommen. Die USA drohen daraufhin mit militärischen Gegenmaßnahmen. Unter der Überschrift Time to Attack Iran publiziert der Council on Foreign Relations (CFR) eine Argumentation für einen baldigen Angriff auf den Iran. Der Autor Matthew Kroenig ist kein Nobody, er ist Assistenzprofessor an der Georgetown Universität, Berater des CFR im Bereich nuklearer Sicherheit und bis Juli 2011 war er spezieller Berater im Büro des US-Verteidigungsministers. Das dieser Angriff aufgrund der Interessen Russlands und Chinas zu einer globalen militärischen Auseinandersetzung werden könnte, ist für Kroenig das kleiner Übel. Der Konflikt mit dem Iran kann nicht auf das Nuklearprogramm reduziert werden. Iran hat (im Gegensatz zu Israel) den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet, erlaubt der Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) Inspektionen seiner Anlagen und hat völkerrechtlich das Recht auf eine zivile Nutzung der Atomenergie. Bereits in den 1950er Jahren wehrte sich der Iran gegen die Dominanzansprüche des Westens bei Frage der Ausbeutung der eigenen Ölvorkommen. Dieser Konflikt eskalierte Jahr für Jahr, fand einen traurigen Höhepunkt in dem achtjährigen Krieg mit dem Irak. In diesem Krieg wurde der Irak vom Westen massiv mit Waffenlieferungen unterstützt. Deutschland lieferte beispielweise Anlagen zu Herstellung von Giftgas. Diese geschichtlichen Entwicklungen sollte man bei Bewertung der aktuellen Entwicklung nicht vernachlässigen. Donnerstag, 22. Dezember 2011
Geschrieben von cane
in Speaker's Corner
um
15:23
| Kommentare (3)
ANONdroid Version 00.00.008ANONdroid ist ein JonDonym Proxy Client für Android Smartphones. Die App wird vom Projekt AN.ON der Universität Dresden unter Leitung von Dr. Stefan Köpsell entwickelt. ANONdroid nutzt die Core-Bibliotheken von JonDo (JAP) unter einem Smartphone kompatiblen GUI. Wie JonDo (JAP) arbeitet die App als Proxy, der den Datenverkehr ihrer Internet Anwendungen mehrfach verschlüsselt und mit Hilfe der Mix-Kasakden anonymisiert. Die App ist im Andoid Market verfügbar, die Entwicklung ist aber noch nicht abgeschlossen.
Derzeit können wir noch keinen für anonymes und sicheres Surfen optimierten Browser zur Verfügung stellen. Der JonDoFox für Andoid ist noch nicht einsetzbar. Da eine sichere Browserkonfiguration wichtig für anonymes Surfen ist, empfehlen wir, ANONdroid zusammen mit dem für Tor on Andoid entwickelten Orweb Browser zu nutzen. Ändern sie nach der Installation von Orweb die Proxy-Einstellungen auf localhost:4001. Um die Premium-Dienste von JonDonym zu nutzen, können Sie einen Coupon Code im Webshop der JonDos GmbH kaufen und mit diesem Code einen Premium Account erstellen. Diese Einnahmen sind notwendig für die weitere Entwicklung unseres Dienstes. HINWEIS: Mit ANONdroid können Sie anonym und unzensiert im Internet Surfen, Chatten, Mailen usw. Die App kann Sie aber NICHT vor Datensammlungen durch den Provider (z.B. mit Carrier IQ) oder vor staatlichen Übergriffen (flächendeckende Erfassung von Mobilfunk-Verbindungsdaten im Zuge einer Anti-Nazi-Demonstration in Dresden) schützen.
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