Spamfilter – Tipps für überlaufende E-Mail-Postfächer

Beim Aufploppen des E-Mail-Signals des eigenen Mailprogramms kann man sich nicht sicher sein, eine gewollte E-Mail zu bekommen. Fast stündlich landen unerwünschte Werbe-Nachrichten, sogenannte Spammails, in unseren Postfächern. Abhilfe verschaffen Spam-Filter, trotzdem schaffen es gut getarnte Nachrichten immer wieder am Spamschutz vorbei. Mit ein paar Tipps kann man die tägliche Spamflut etwas schmälern.

Spam als Gefahr

Für unerfahrene Nutzer kann Spam nicht nur lästig sein, sondern auch gefährlich werden. Denn neben den klassischen Werbe-Nachrichten für Potenzpillen, Kleinkredite und luxuriöse Gewinne, finden nicht selten Viren und Phishing-Mails den Weg ins E-Mail-Postfach. Nicht jeder kennt die Risiken von Viren und Phishing und klickt unbedarft auf die angehängte Datei oder beantwortet die Frage eines Phishers, die angeblich von der eigenen Hausbank kommt. Die Gefahr ist in dem Fall groß, den eigenen PC mit schädlichen Viren zu infizieren oder heikle Daten weiterzugeben.

Vorgehensmöglichkeiten gegen Spam

Um Datenmissbrauch und einen Virusbefall des eigenen Computers zu vermeiden, sollte man gezielt gegen Spammails vorgehen. Am effektivsten ist es, Spam im Vorfeld zu verhindern. Dabei gibt es verschiedene Vorgehensmöglichkeiten von Antispam, um so die Zahl der eingehenden unerwünschten Mails zu reduzieren:

  • Einen alternativen E-Mail-Account anlegen: In erster Linie sollte man dafür sorgen, dass die Spammer nicht an die herkömmlich genutzte E-Mail-Adresse kommen. Internetbenutzer, die häufig an Gewinnspielen teilnehmen oder beim Ausfüllen von verschiedenen Anmeldeformularen ihre E-Mail angeben, laufen Gefahr, von Werbe-Nachrichten überflutet zu werden. Daher ist die Nutzung von alternativen und temporären E-Mail-Accounts für solche Aktivitäten dringendst zu empfehlen. Der JonDoFox vereinfacht seit Version 2.5.0 die Nutzung temporärer E-Mail Adressen.
  • Umsichtiger Umgang mit der eigenen E-Mail-Adresse: Mit der regulären E-Mail-Adresse, die man nicht nur temporär für einen bestimmten Zweck angelegt hat, sollte man nach Möglichkeit im World Wide Web nicht für die Öffentlichkeit zugänglich machen. So empfiehlt es sich, bei einer Homepage oder einem Blog die Kontakt-E-Mail nicht im Klartext, sondern als kleines Bild darzustellen oder mindestens Leerzeichen oder [at] statt @ zu verwenden. So wird ein automatisches Auslesen der Adressen erschwert.
  • Einsatz von Spam-Filtern: Mittlerweile besitzen die meisten Standard-E-Mail-Programme einen Spam-Filter und sind so in der Lage, Nachrichten nach bestimmten Adressen zu sortieren und gegebenenfalls die Absender bestimmter Nachrichten oder Domains zu blockieren. Sollte das eigene Mailprogramm über keine Filtermöglichkeiten verfügen, gibt es eine Menge Hilfsprogramme, die den eigenen Posteingang überprüfen und unerwünschte Mails löschen können, bevor man den Posteingang zum Lesen öffnet.

Copyright: © Photodisc/Thinkstock

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